NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,88 € | 358,71 € |
| 5 | 37,76 € | 339,83 € |
Das NSK Rillenkugellager 6324 C3 bietet mit 120x260x55 mm und vergrößerter Radiallagerluft eine Lösung für hohe Belastungen bei Temperaturen bis 150 °C.
Das einreihige Rillenkugellager 6324 C3 von NSK nimmt sowohl radiale als auch moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit stabilem Stahlblechkäfig, eignet sich dieses offene Großlager für anspruchsvolle Industrieantriebe. Dank der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und des zylindrischen Außenrings ohne Nut fügt sich das Bauteil maßgenau in Gehäusepassungen ein. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, lässt sich das Lager flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden.
Das Bauteil findet vor allem in industriellen Großanwendungen Verwendung, bei denen Wellen mit 120 mm Durchmesser zuverlässig geführt werden müssen. Aufgrund der offenen Konstruktion gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, wodurch das Lager für öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme ausgelegt ist. Die Konstruktion widersteht thermischen Belastungen im Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius und eignet sich für kontinuierliche Drehbewegungen, sofern das umgebende Gehäuse vor Schmutzeintrag schützt.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche interne Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn gleicht thermische Ausdehnungen aus, die bei starker Erwärmung der Welle im Betrieb entstehen. Zudem wirkt die C3-Lagerluft einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, das durch feste Presspassungen auf der Welle oder im Gehäuse hervorgerufen werden kann. Diese Variante empfiehlt sich bevorzugt bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring sowie bei straffen Lagersitzen.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 55 mm entspricht das Lager gängigen Industrieabmessungen. Diese Maße erlauben den direkten Einbau in standardisierte Konstruktionen. Vor der Montage sollten der verfügbare Bauraum und die Lagersitze auf Maßhaltigkeit geprüft werden.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Bauform auf schleifende Dichtlippen oder Deckscheiben. Dadurch kann das Schmiermittel, beispielsweise im Ölbad oder über Schmierleitungen, ungehindert zirkulieren und Wärme abführen. In separat abgedichteten Gehäusen verringert der Verzicht auf Dichtelemente zudem das Reibmoment im laufenden Betrieb.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Stimmen Sie das verwendete Schmierfett oder Schmieröl auf die tatsächlich im System auftretende Betriebstemperatur ab.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Durch die Ausführung aus gepresstem Stahlblech bleibt das Eigengewicht gering, während die Führung bei wechselnden Drehzahlen formstabil bleibt. Der Käfig erfordert keine speziellen Schmierstoffzusätze und arbeitet mit mineralischen Schmiermitteln.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der Standardgenauigkeit PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt gängige industrielle Anforderungen ab. Sie definiert zulässige Maß- und Lauftoleranzen für Innen- und Außenring. Für gewöhnliche Antriebswellen und Industriegehäuse reicht diese Genauigkeitsstufe aus, um einen ruhigen Lauf und eine definierte Führung zu unterstützen.
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