NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,00 € | 76,00 € |
| 30 | 8,00 € | 72,00 € |
Das Rillenkugellager 6313 NRC3 von NSK ermöglicht mit 65x140x33 mm, Ringnut samt Sprengring sowie C3-Lagerluft eine axiale Fixierung bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das einreihige Rillenkugellager 6313 NRC3 von NSK nimmt Radialbelastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch die Kombination aus 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite ist dieses Wälzlager für anspruchsvolle Wellenlagerungen konzipiert. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Kugeln. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gleichmäßig im Lauf.
Das Rillenkugellager 6313 NRC3 kommt bevorzugt zum Einsatz, wenn Gehäusebohrungen keine tiefen Absätze für axiale Sicherungsringe bieten. Der vormontierte Sprengring übernimmt die axiale Fixierung direkt am Außenring. Damit eignet sich das Lager für kompakte Bauräume, bei denen eine platzsparende Gehäusegestaltung gefordert ist. Die offene Bauform ermöglicht zudem die Einbindung in externe Schmiersysteme der Anlage.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut mit Sprengring, wodurch zusätzliche Gehäusedeckel oder Distanzringe entfallen können. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen im Dauerbetrieb bei Temperaturen von -20 bis +150 Grad aus. Dadurch wird verhindert, dass Wälzkörper bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring klemmen. Bei der Montage sind die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 sowie eine externe Gehäuseabdichtung zu beachten.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 33 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein Stahlblechkäfig hält die Kugelreihe auf gleichmäßigem Abstand.
Das Kurzzeichen NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring samt eingelegtem Sprengring. Dieser Ring dient als Anschlagkante im Gehäuse und sichert das Lager axial gegen Verrutschen. Auf diese Weise lassen sich axiale Gehäuseschultern oder Deckel einsparen, was Bauraum und Bearbeitungsaufwand an den Gehäuseteilen reduziert.
Die Zusatzbezeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardluft. Dieses Spiel ist erforderlich, wenn im Betrieb starke Erwärmungen auftreten oder feste Presssitze auf Welle und Gehäuse die Innenluft verringern. Auf diese Weise bleibt ein reibungsarmer Lauf unter thermischer Last erhalten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der metallische Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Die tatsächlich erreichbare Betriebstemperatur hängt in der Praxis maßgeblich von der Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Laufbahnen und Kugeln. Das Schmiermittel wird flexibel auf die Betriebstemperatur und Einsatzbedingungen abgestimmt. Gleichzeitig verlangt die offene Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung gegen das Eindringen von Verunreinigungen.
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