SKF
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Das Rillenkugellager 6038 M von SKF bietet mit 190 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und Messingkäfig eine belastbare Lösung für Großwellen.
Das Rillenkugellager 6038 M ist ein einreihiges Großwälzlager nach Toleranzklasse P0/PN, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Als offenes Lager ausgelegt, nimmt es vorrangig radiale Belastungen sowie beidseitig axiale Führungskräfte auf. Mit Abmessungen von 190 mm Bohrungsdurchmesser, 290 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite kommt das Bauteil vor allem im schweren Maschinenbau zum Einsatz. Das Lager stammt von SKF und weist normale Radiallagerluft auf.
Dieses einreihige Rillenkugellager eignet sich für Großwellenlagerungen, bei denen hohe Radialkräfte und kombinierte axiale Kräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen. Die offene Bauart ermöglicht den Schmierstoffaustausch über das umgebende Gehäuse, setzt jedoch eine dichte Gehäusekonstruktion gegen Schmutzeintritt voraus.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der zylindrische Außenring ohne Ringnut oder Flansch wird direkt in passgenaue Gehäusebohrungen montiert.
Der Käfig aus Messing führt die Wälzkörper mit hoher mechanischer Stabilität und eignet sich für Einsätze mit Schwingungen, wechselnden Drehzahlen sowie erhöhten thermischen Anforderungen. Messing weist eine hohe Festigkeit auf und unterstützt die zuverlässige Führung der Kugeln im Betrieb.
Weil keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, erfolgt die Abdichtung über externe Dichtungselemente der Konstruktion. Die normale Radiallagerluft ist für Einbausituationen mit Standardpassungen und gleichmäßiger Wärmeverteilung ausgelegt.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 46 mm zählt dieses Modell zu den Großlagern der Reihe 60. Es ist für groß dimensionierte Wellen im industriellen Maschinenbau ausgelegt.
Das Nachsetzzeichen M bezeichnet eine Ausführung mit Messingkäfig. Dieser Werkstoff sorgt für eine formstabile Führung der Kugeln und eignet sich für Lagerstellen, die Vibrationen, dynamischen Beanspruchungen oder höheren Temperaturen ausgesetzt sind.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 Grad und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf diese Temperaturspanne abgestimmt. Das Lager benötigt Schmierstoffe, die für diese Betriebstemperaturen spezifiziert sind.
Die ungedichtete Bauart besitzt werksseitig keine Dichtscheiben, wodurch Schmierstoffe aus dem umgebenden System ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Diese Bauform verursacht geringere Reibungsverluste und eignet sich für Öl- sowie Fettschmierung mit externer Gehäuseabdichtung.
Die Lagerluftklasse Normal bezeichnet das genormte Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Sie ist für Standard-Passungsverhältnisse vorgesehen, bei denen im laufenden Betrieb keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring auftreten.
Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1). Dieser Standard definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen und ermöglicht einen präzisen Einbau auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
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