SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,66 € | 149,96 € |
Das zweireihige Rillenkugellager 4310 ATN9 von SKF bietet mit 50x110x40 mm hohe Tragfähigkeit bei kompakter Bauweise für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 4310 ATN9 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager von SKF aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser sowie 40 mm Breite. Durch die zweireihige Bauweise nimmt diese Konstruktion höhere Radialkräfte auf als einreihige Ausführungen gleicher Hauptabmessungen. Die Lagerbauform kommt vor allem dort zum Tragen, wo bei begrenztem radialem Bauraum eine gesteigerte radiale Belastbarkeit erforderlich ist.
Dieses zweireihige Radialkugellager ist für Lagerungsfälle vorgesehen, bei denen kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und beidseitig wirkenden axialen Kräften vorliegen. Aufgrund der offenen Ausführung ohne Dichtelemente läuft das Lager mit geringem Drehwiderstand im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen. Der Verzicht auf Nut oder Flansch am Außenring ermöglicht den direkten Einbau in zylindrisch ausgeführte Gehäusebohrungen.
Die Kennzeichnung ATN9 verweist auf einen Käfig aus Polyamid, der für einen elastischen Lauf sorgt und das Eigengewicht der rotierenden Wälzkörperführung gering hält. Für den Betrieb ist das Bauteil auf einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1), passend für übliche Passungsverhältnisse im Maschinenbau.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 110 mm für den Außendurchmesser und 40 mm in der Breite. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Dimensionen definieren den notwendigen Bauraum auf der Welle sowie im aufnehmenden Maschinengehäuse.
Das Nachsetzzeichen ATN9 kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch gute Gleiteigenschaften und geringe Massenträgheit aus, wodurch das Wälzlager ruhig abrollt. Der Werkstoff begrenzt den Betriebseinsatz auf einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Ein zweireihiges Lager verfügt über zwei nebeneinander liegende Kugelreihen im Innen- und Außenring. Dadurch verteilt sich die Last auf eine größere Anzahl an Wälzkörpern. Gegenüber einreihigen Rillenkugellagern gleicher Bohrung erreicht diese Bauform eine höhere radiale Tragfähigkeit und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Da das Lager werksseitig ohne eigene Dichtscheiben gefertigt ist, muss die Abdichtung gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Konstrukteure nutzen dafür externe Dichtungen oder Gehäusedeckel. Gleichzeitig ermöglicht die offene Bauform die direkte Schmierung über den Schmierstoffkreislauf.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 gefertigt, was der regulären Normaltoleranz für industrielle Anwendungen entspricht. Zudem weist es eine normale Radiallagerluft auf. Diese Kombination eignet sich für übliche Passungen auf Wellen und in Gehäusebohrungen bei ausgeglichenen Betriebstemperaturen.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieses Material bietet eine hohe Festigkeit sowie Formstabilität gegenüber den im Betrieb auftretenden Flächenpressungen zwischen Kugeln und Laufbahnen, wodurch das Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanforderungen ausgelegt ist.
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