TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,03 € | 76,48 € |
| 30 | 8,06 € | 72,45 € |
Das Rillenkugellager 6022 von TIMKEN bietet mit den Maßen 110x170x28 mm eine einreihige, offene Lagerlösung für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6022 ist ein vielseitiges Radial-Wälzlager nach genormten Industrieabmessungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt dieses einreihige Kugellager von TIMKEN radiale Kräfte sowie beidseitig wirkende axiale Führungskräfte auf. Dank der offenen Konstruktion lässt sich der Schmierstoff direkt im System abstimmen. Mit einer Bohrung von 110 mm und einem Außendurchmesser von 170 mm dient das Lager der Lagerung rotierender Wellen in industriellen Getrieben und Antrieben.
Das Rillenkugellager 6022 eignet sich für Lagerungsstellen mit vorwiegend radialen Kräften sowie moderaten Axiallasten. Die tiefe Laufrille und der geführte Stahlblechkäfig ermöglichen gleichmäßige Laufeigenschaften bei moderaten bis hohen Drehzahlen. Da keine integrierten Dichtscheiben Reibungswärme erzeugen, bleibt das Drehmoment im Leerlauf gering. In geschlossenen Gehäusen mit externem Schmierkreislauf ermöglicht die offene Bauweise eine direkte Zufuhr von Öl oder Fett.
Das Lager verfügt über die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1, passend für Standardpassungen an Welle und Gehäuse. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit gleichmäßigem Abstand in den Laufbahnen. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Partikeln. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius für typische Betriebsumgebungen im Maschinenbau.
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 28 mm folgt das Rillenkugellager 6022 standardisierten Abmessungen. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für einreihige Radiallager, wodurch sich das Bauteil sowohl für Neukonstruktionen als auch als Ersatzteil in bestehenden Maschinenaufbauten einsetzen lässt.
Ein offenes Lager besitzt ab Werk keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch haben Schmieröle oder Schmierfette aus dem Gehäuseinneren freien Zugang zu Laufbahnen und Wälzkörpern. Gleichzeitig entsteht keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen. Um Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu vermeiden, erfordert die Einbaustelle eine funktionierende externe Wellenabdichtung.
Dieses Lager lässt sich in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius betreiben. Die Werkstoffe aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist ein Schmiermittel zu wählen, dessen Einsatzbereich zu den thermischen Bedingungen der Anwendung passt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern vor dem Einbau. Diese Dimensionierung ist für herkömmliche Passungen und Betriebstemperaturen vorgesehen. Sie sorgt dafür, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und bei normaler Betriebserwärmung frei und ohne übermäßige Eigenspannung drehen kann.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 (teilweise auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Dies ist die herkömmliche Standardtoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser, Rundheit und Planlauf, wodurch die Maßhaltigkeit bei Standard-Wellensitzen und Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinenbau gegeben ist.
In diesem Lager kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die Wälzkörper auf gleichem Abstand, verhindert die gegenseitige Berührung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung. Stahlblechkäfige sind mechanisch belastbar, temperaturunempfindlich und harmonieren sowohl mit üblichen Schmierfetten als auch mit Schmierölen im industriellen Einsatz.
The Timken Company
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