SKF
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Das Rillenkugellager 61822 -2RZ von SKF bietet mit den Abmessungen 110x140x16 mm eine schmale Bauform mit beidseitig berührungsfreier Abdichtung.
Das Rillenkugellager 61822 -2RZ von SKF gehört zur platzsparenden Dünnring-Baureihe 618. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm bei nur 16 mm Breite ermöglicht dieses einreihige Wälzlager kompakte Konstruktionen, bei denen große Wellendurchmesser auf engem Bauraum geführt werden. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, nimmt das Lager primär radiale sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Konstruktiv bietet sich dieses Dünnringlager an, wenn das Gehäuseaußenmaß stark begrenzt ist, die Welle jedoch einen Nenndurchmesser von 110 mm verlangt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau mit beengten radialen Einbauverhältnissen. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt ist, eignet es sich für Standard-Industrieumgebungen. Die normale Radiallagerluft ist auf sauber geführte Wellen ohne thermische Dehnungsdifferenzen abgestimmt.
Die Kennzeichnung -2RZ steht für berührungsfreie Dichtscheiben auf beiden Lagerseiten. Im Gegensatz zu schleifenden Dichtungen erzeugen diese Scheiben keinen zusätzlichen Reibungswiderstand, wodurch das Lager dieselben Drehzahlen wie eine offene Ausführung erreicht. Gleichzeitig schützt die Abdeckung vor grobem Schmutz sowie Staub und hält das Schmiermittel im Wälzkörperraum. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) dient dabei einer maßhaltigen Passgenauigkeit im zylindrischen Lagersitz.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 16 mm weist das Lager einen schmalen Querschnitt auf. Es zählt zur Gruppe der Dünnringlager. Die zylindrische Mantelfläche am Außenring ist ohne Flansch ausgeführt und fügt sich in gewöhnliche Gehäusebohrungen ein.
Die Kennzeichnung -2RZ verweist auf beidseitig angebrachte, berührungsfreie Dichtscheiben. Sie bilden einen engen Dichtspalt zur Innenringschulter, sodass weder spürbare Reibungsverluste noch zusätzliche Reibungswärme entstehen. Diese Ausführung schützt vor Schmutzpartikeln, ohne die Grenzdrehzahl gegenüber einem offenen Lager herabzusetzen.
Ausgeführt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft (CN). Diese Radialluft ist für gewöhnliche Betriebsbedingungen und Standardpassungen vorgesehen. Sie begünstigt einen ruhigen Lauf, solange keine ausgeprägten Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Werkstoff widersteht Belastungen bei dynamischem Betrieb. Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein Stahlblechkäfig, der die Kugeln in gleichmäßigem Abstand hält.
Zulässig ist ein Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne basiert auf den Materialeigenschaften des Wälzlagerstahls sowie der Werkstoffe der berührungsfreien Dichtscheiben. Innerhalb dieses Rahmens lässt sich das Lager unter industriellen Standardbedingungen betreiben.
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