KOYO
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Das Rillenkugellager 6904 von JTEKT-KOYO bietet kompakte Abmessungen von 20x37x9 mm für platzsparende Wellenlagerungen mit radialer und axialer Tragfähigkeit.
Das Rillenkugellager 6904 ist ein einreihiges Wälzlager mit schmalem Querschnitt, das sich für Konstruktionen mit geringem radialem Einbauraum eignet. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt dieses Lager Wellen mit 20 mm Durchmesser im Gehäuse mit 37 mm Aufnahmebohrung. Die tiefe Laufrillengeometrie nimmt primär Radialbelastungen auf und überträgt axiale Kräfte in beiden Richtungen über die Laufbahnen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich der Lagersitz als zylindrische Bohrung ausführen lässt.
Dieser Lagertyp eignet sich vor allem für kompakte Baugruppen, bei denen das Gehäuseaußenmaß bei gegebenem Wellendurchmesser möglichst klein ausfallen soll. Die schmale Querschnittsfläche der Reihe 69 verringert den erforderlichen Bauraum im Vergleich zu Lagern mit größerer Wandstärke. In Aggregaten mit geschlossener Gehäusekonstruktion und externer Schmierstoffversorgung gelangt das Schmiermittel ohne Dichtungsbarriere direkt an die Laufbahnen. Gleichzeitig entfällt das Reibungsmoment schleifender Dichtlippen, was den Leichtlauf bei höheren Drehzahlen unterstützt.
Die offene Bauart verzichtet auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben, sodass während der Rotation kein zusätzliches Reibungsmoment an den Dichtlippen anfällt. Der Stahlblechkäfig trennt und führt die Wälzkörper gleichmäßig über den gesamten Umfang und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Da kein integrierter Schutz gegen Verunreinigungen vorliegt, übernimmt die Gehäuseabdichtung den Schutz vor Staub oder Flüssigkeiten. Die werkseitige normale Radiallagerluft hält bei üblichen Passungsauslegungen ein ausgeglichenes Betriebsspiel aufrecht.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Breite von 9 mm. Diese Abmessungen entsprechen der metrischen Baureihe 69 für Konstruktionen mit geringem radialem Bauraum bei gegebenem Wellendurchmesser.
Bei der offenen Bauform fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben, wodurch die inneren Wälzkörper frei liegen. Schmierstoffe aus dem Gehäusekreislauf erreichen die Kontaktflächen ungehindert, während die Konstruktion ohne Dichtungsreibung rotiert. Der Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit erfolgt über die umgebende Gehäuseabdichtung.
Die normale Radiallagerluft CN definiert das radiale Spiel im lastfreien Auslieferungszustand. Sie dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen von Welle und Innenring während des Betriebs auszugleichen. Bei standardmäßigen Passungen bleibt damit ausreichend Bewegungsfreiheit für einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper erhalten.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität und Festigkeit.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager in Industrieanwendungen. Sie legt Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Innen- und Außenringe fest, die den regulären Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau entsprechen.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit hoher Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit. Als Käfig kommt gepresstes Stahlblech zum Einsatz, das die Wälzkörper führt und für Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad geeignet ist.