KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 100 | 1,26 € | 7,14 € |
Einreihiges Rillenkugellager 6305 ZZC4 von JTEKT-KOYO mit 25 mm Bohrung, berührungslosen Deckscheiben und vergrößerter Lagerluft C4 für temperaturbelastete Wellenführungen.
Das Rillenkugellager 6305 ZZC4 von JTEKT-KOYO nimmt radiale sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, bietet die Konstruktion mit 25 mm Innen- und 62 mm Außendurchmesser eine genormte Geometrie für kompakte Bauräume. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Die beidseitige Blechabdeckung schützt das Innere vor dem Eindringen gröberer Schmutzpartikel, ohne zusätzliche Reibung an den Dichtkanten zu erzeugen.
Konstrukteure greifen auf dieses Lager zurück, wenn Wellensysteme erhöhten Betriebstemperaturen ausgesetzt sind. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich die Komponente für industrielle Lagerungen mit thermischer Ausdehnung. Die nicht schleifenden Deckscheiben erlauben hohe Umfangsgeschwindigkeiten, da sie das Schmiermittel im Lager halten, ohne den Bewegungswiderstand zu erhöhen. Gleichzeitig schirmen sie grobe Umgebungspartikel ab.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin, die über dem Standardwert und der C3-Stufe liegt. Dieser konstruktive Freiraum kompensiert Maßänderungen, wenn Welle und Gehäuse sich im Betrieb ungleichmäßig erwärmen. Auch bei festen Passungen trägt das Spiel dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper im Außenring zu vermeiden. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Betriebstemperatur dieses Spiel erfordert, um unruhigen Lauf im kalten Zustand zu vermeiden.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 25 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 17 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansche oder Ringnuten. Durch diese Standardabmessungen passt die Komponente in genormte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im Maschinenbau.
Die Kennzeichnung setzt sich aus zwei Merkmalen zusammen: ZZ steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech, die berührungslos abdichten. Das Kürzel C4 definiert eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Das Lager verfügt somit über ausreichend Spielraum für Anwendungen, bei denen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring ausgeglichen werden müssen.
Für dieses Wälzlager gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Grenzen formstabil. Zusammen mit der C4-Lagerluft ist das Bauteil darauf ausgelegt, thermisch bedingte Materialausdehnungen bei kontinuierlicher Erwärmung ohne funktionale Einschränkungen aufzunehmen.
Beidseitige Spaltdichtungen aus Blech verringern das Eindringen fester Partikel in den Wälzkörperraum und halten das Schmierfett im Inneren. Da die Metallscheiben den Innenring nicht berühren, entsteht im Betrieb kein zusätzlicher Reibungswiderstand. Das Lager läuft dadurch leichtgängig und eignet sich gut für schnell drehende Wellen mit geringer Wärmeentwicklung an den Dichtspalten.
Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl industrieller Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Gerätebau. Sie ermöglicht den passgenauen Einbau auf gefertigten Wellen und in Gehäusen ohne spezielle Feinsttoleranzen.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit aufweist. Als Käfig kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz, der die einreihig angeordneten Kugeln führt. Das Lager besitzt keine stromisolierende Beschichtung und ist für den Einsatz in mechanisch beanspruchten Standardumgebungen konzipiert.