KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das einreihige Rillenkugellager 6301 C3 von JTEKT-KOYO mit 12x37x12 mm bietet vergrößerte Lagerluft C3 für thermisch anspruchsvolle Radialbelastungen.
Das Rillenkugellager 6301 C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es verfügt über eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Breite von 12 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, führt ein robuster Stahlblechkäfig die Wälzkörper in den tiefen Laufrillen. Diese Ausführung von JTEKT-KOYO kommt ohne Dichtscheiben aus und erlaubt eine direkte Schmierstoffversorgung im Gehäuse bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit vorherrschender Radialbelastung, die gleichzeitig axiale Führungskräfte in beiden Richtungen aufnehmen müssen. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung läuft das Lager reibungsarm und lässt sich flexibel in Ölbad- oder Zentralschmierungen einbinden. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Die offene Form kommt dort zum Tragen, wo externe Dichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen und Schmierstoff ungehindert zirkulieren soll.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn Innen- und Außenring unterschiedliche Temperaturen annehmen. Zudem kompensiert die C3-Lagerluft das radiale Aufweiten des Innenrings bei festen Passungen auf der 12-mm-Welle. Diese Variante empfiehlt sich, wenn im Dauerbetrieb erhöhte Wärmeeinträge bis +150 Grad auftreten oder Drehzahlen eine zusätzliche Ausdehnungsreserve im Lagersitz erfordern.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Baubreite von 12 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau in standardisierte Lagersitze im Maschinenbau.
Offene Lager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch sie minimale Reibungsverluste im Lauf aufweisen. Sie eignen sich für Einbauräume, in denen externe Gehäusedichtungen die Lagerstelle vor Verunreinigungen schützen. Gleichzeitig ermöglicht die offene Bauform, dass flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette aus dem umgebenden System ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangen.
Die Ausführung C3 stellt ein größeres Radialspiel im unmontierten Zustand bereit als die Standardlagerluft. Dadurch verbleibt auch nach dem Aufpressen auf die Welle oder bei Erwärmung im Betrieb genügend Spiel für einen leichten Lauf. Das Lager neigt bei thermischen Differenzen zwischen Innen- und Außenring weniger zu mechanischen Verspannungen.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper und Lagerringe aus Standard-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Für den Betrieb ist vor Ort ein Schmierstoff zu wählen, der diese thermischen Einsatzgrenzen ebenfalls abdeckt.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung und Geräuschentwicklung. Stahlblech zeichnet sich durch Formstabilität aus und widersteht den üblichen Schmierstoffen sowie Betriebstemperaturen bis +150 Grad.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die industriellen Anforderungen an Rundlauf, Maßgenauigkeit und Parallelität. Sie ist auf übliche Passungen von Welle und Gehäusebohrung abgestimmt.