KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 3,31 € |
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Das Rillenkugellager 6002 C3 von JTEKT-KOYO ist ein offenes Wälzlager mit den Maßen 15x32x9 mm und vergrößerter Lagerluft.
Das einreihige Rillenkugellager 6002 C3 von JTEKT-KOYO ist ein vielseitiges Radiallager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 9 mm nimmt es radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen eignet sich das Wälzlager für Anwendungen, in denen ein geringer Drehwiderstand und eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett im Vordergrund stehen.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für Lagerstellen, bei denen ein Wellendurchmesser von 15 mm vorliegt und die Schmierung extern erfolgt. Die offene Bauform ist für Konstruktionen innerhalb geschlossener Gehäuse mit Ölbad oder Schmiermittelumlauf vorgesehen. Da keine Reibung durch berührende Dichtungen auftritt, begünstigt das Bauteil Anwendungen mit höheren Drehzahlen, vorausgesetzt, das umgebende Gehäuse schirmt die Wälzkörper ausreichend vor Schmutz und Feuchtigkeit ab.
Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine über der Normalluft liegende Radialluft. Diese vergrößerte Lagerluft dient dazu, einem Verspannen bei Erwärmung im Betrieb oder nach einer Montage mit festen Passungen entgegenzuwirken. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich der Betriebstemperaturen und Passungsmaße mit dem vorhandenen Radialspiel.
Das Rillenkugellager 6002 C3 verfügt über eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Breite von 9 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, wodurch sich das Lager in genormte zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Bei der Lagerluft C3 ist das radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern größer als bei der Normalluft. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei erhöhten Betriebstemperaturen bis +150 Grad oder Durchmessereinschnürungen durch feste Wellen- und Gehäusesitze aus, ohne den Leichtlauf zu beeinträchtigen.
Die offene Bauform ohne schleifende Dicht- oder Deckscheiben minimiert das Reibmoment und reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Sie erlaubt dem Schmierstoff ungehinderten Zugang zu den Wälzkörpern. Der Einsatz setzt voraus, dass das Gehäuse das Lager vor Feuchtigkeit und Fremdkörpern schützt.
Die Ringe und Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, der eine hohe Festigkeit und Formstabilität bietet. Für die Führung der Kugeln sorgt ein robuster Stahlblechkäfig, der für einen Temperaturbereich zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt ist.
Dieses Radiallager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Standard-Genauigkeit erfüllt die regulären industriellen Vorgaben an Maßhaltigkeit, Rundlauf sowie Planlauf im Maschinenbau. Sie eignet sich für klassische Wellen- und Gehäusesitze ohne Bedarf an Sonderpräzision.
Das Lager ist für Einsatztemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Durch die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig bleibt das Bauteil innerhalb dieser Spanne maßstabil. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben sein.