KOYO
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Kompaktes Rillenkugellager 6826 ZZ mit den Maßen 130x160x18 mm für bauraumoptimierte Lagerungen mit beidseitiger Blechabdeckung.
Das Rillenkugellager 6826 ZZ von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager der schmalen Baureihe 68. Durch die geringe Querschnittshöhe bei großem Wellendurchmesser unterstützt diese Ausführung platzsparende Konstruktionen. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die gefertigte Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht den gängigen Präzisionsanforderungen im industriellen Maschinenbau.
Konstrukteure wählen das Rillenkugellager 6826 ZZ vor allem dort, wo bei einem Wellendurchmesser von 130 mm nur wenig radialer Einbauraum bereitsteht. Typische Anwendungen umfassen Lagerungsstellen mit großen Wellendurchmessern bei zugleich geringem radialem Bauraumbedarf. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm durch die Laufbahnen, wodurch das Lager auch bei höheren Drehzahlen einen ruhigen Lauf unterstützt.
Die Nachsetzkennzeichnung ZZ steht für eine beidseitige Abdeckung aus profiliertem Blech. Diese Spaltdichtungen schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzliche Reibung oder nennenswerte Wärme an der Welle zu erzeugen. Das einreihige Rillenkugellager verfügt über die normale Radiallagerluft und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Für einen gleichmäßigen Lauf des 100Cr6-Wälzlagerstahls empfiehlt sich eine fluchtende Montage der Anschlussbauteile.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine schmale Baubreite von 18 mm. Durch dieses Querschnittsverhältnis eignet sich das Lager insbesondere für Konstruktionen mit großem Wellendurchmesser und begrenztem radialem Bauraum.
Das Kürzel ZZ kennzeichnet berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech auf beiden Lagerseiten. Sie bilden einen engen Spalt zur Innenringschulter. Diese Bauform hält Feststoffpartikel aus dem Inneren fern, erzeugt im Betrieb kein bremsendes Reibmoment und erlaubt daher hohe Drehgeschwindigkeiten.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Die Ausführung mit Stahlblechabdeckungen und Wälzlagerstahl bleibt innerhalb dieser thermischen Grenzwerte formstabil, sofern die Umgebungsbedingungen keine unzulässige Erwärmung verursachen.
Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie gleicht moderate betriebsbedingte Erwärmungen aus und trägt dazu bei, ein Verspannen der Kugeln bei sachgemäß gewählten Passungen auf Welle und Gehäuse zu vermeiden.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus dem Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Standardwerkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Formstabilität aus. Zur Führung der Kugeln dient ein leichter, robuster Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Die Angabe definiert die grundlegende Maß- und Rundlaufgenauigkeit nach internationalen Wälzlagernormen. Sie dient der Einhaltung standardisierter Fertigungstoleranzen, sodass das Bauteil passgenau in entsprechend gefertigte Gehäuse sowie auf Wellen montiert werden kann.