FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,52 € | 579,94 € |
| 3 | 61,04 € | 549,42 € |
Das stromisolierte Rillenkugellager 6317 -J20C-C3 von FAG bietet mit 85x180x41 mm und C3-Lagerluft Schutz vor schädlichem Stromdurchgang in Antrieben.
Das einreihige Rillenkugellager 6317 -J20C-C3 von FAG ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Ausführung besitzt eine Stromisolierung an der Außenfläche des Innenrings, die Durchschlägen bis 3000 Volt standhält. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und erhöhter radialer Lagerluft dient das Bauteil dazu, schädliche Stromflüsse über die Wälzkörper zu unterbinden.
Der Haupteinsatzbereich liegt bei strombeaufschlagten Wellen in elektrischen Maschinen, bei denen kapazitive oder induktive Spannungen auftreten können. Fließen solche Ströme ungehindert über die Kontaktflächen der Kugeln, drohen Riffelbildung sowie Schmierstoffschäden an den Laufbahnen. Die Isolationsschicht auf dem Innenring unterbricht diesen Strompfad und schützt das Lagermaterial vor vorzeitigen Ausfällen.
Die Kennzeichnung -J20C definiert die Schutzbeschichtung des Innenrings gegen Durchschlagspannungen bis 3000 Volt. Da in thermisch beanspruchten Antrieben Betriebswärme entsteht, sorgt die vergrößerte Radialluft C3 für den notwendigen Bewegungsausgleich. Dies trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei Erwärmung der Welle zu vermeiden. Da keine integrierten Dichtungen verbaut sind, erfolgt die Abdichtung über die Gehäuseumgebung im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Abmessungen betragen 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Das Lager wird in normaler Fertigungsgenauigkeit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 hergestellt.
Die Kennzeichnung J20C steht für eine isolierende Beschichtung an der Außenfläche des Innenrings. Diese Schicht hält elektrischen Durchschlagspannungen bis zu 3000 Volt stand. Sie dient dazu, Funkenerosionen und thermische Schmierstoffschäden durch parasitäre Wellenströme abzuwenden.
C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung leicht erhöhte Radiallagerluft. Bei Erwärmung im Betrieb dehnt sich die Welle meist stärker aus als das Gehäuse. Das zusätzliche Radialspiel gleicht diesen Wärmeunterschied aus und unterstützt den leichten Lauf ohne mechanische Verspannung.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig formstabil. Die im Einsatz realisierbare Betriebstemperatur richtet sich zusätzlich nach dem verwendeten Schmierstoff der Gesamtlagerung.
Da dieses Produkt als offenes Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben geliefert wird, gelangt der Schmierstoff direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Die Konstruktion erfordert eine externe Abdichtung über das Gehäuse, um das Austreten von Schmiermittel sowie den Schmutzeintrag zu verhindern.
Ein gestanzter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfigtyp ist leicht, unempfindlich gegenüber industriespezifischen Schmierstoffen und mechanisch belastbar. Er trägt dazu bei, über den gesamten Temperaturbereich eine gleichmäßige Führung der Kugeln zu gewährleisten.
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