FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,83 € | 72,84 € |
| 30 | 7,66 € | 69,01 € |
Das Rillenkugellager 6215 -NR-C3 von FAG bietet mit 75 mm Bohrung, Ringnut und Sprengring eine unkomplizierte axiale Fixierung im Gehäuse.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6215 -NR-C3 des Herstellers FAG ist als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ausgeführt. Es besitzt die Hauptabmessungen 75 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt diese Konstruktion vorwiegend radiale Kräfte sowie beidseitig moderate Axialkräfte auf. Der integrierte Sprengring im Außenring vereinfacht die lagestabile Positionierung in zylindrischen Gehäusebohrungen.
Diese Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo axiale Anschlagschultern im Gehäuse aus Platzgründen oder zur Vereinfachung der Fertigung entfallen. Der Sprengring übernimmt die axiale Festlegung direkt an der Gehäusestirnfläche. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen mit durchgehender Gehäusebohrung, bei denen das offene Lager über eine bauseitige Schmierstoffversorgung wie ein Ölbad oder eine zirkulierende Schmierung mit Fett versorgt wird.
Das Nachsetzzeichen NR weist auf die eingestochene Ringnut samt zugehörigem Sprengring am Außenring hin. Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn kompensiert thermische Dehnungen im Betrieb und gleicht Passungsüberdeckungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Kugellager weist eine zylindrische Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Baubreite von 25 mm auf. Diese Abmessungen bestimmen den passgenauen Sitz auf der Welle und in der Gehäusebohrung, während die einreihige Ausführung für die Aufnahme radialer Kräfte ausgelegt ist.
Der Sprengring sitzt in einer umlaufenden Ringnut des Außenrings und stützt das Wälzlager axial gegen das Gehäuse ab. Dadurch können Gehäusebohrungen durchgehend ohne abgesetzte Gehäuseschultern gefertigt werden, was axialen Bauraum einspart und den Montageaufwand in vielen Baugruppen verringert.
Die Spezifikation C3 bedeutet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluft. Dieser zusätzliche radiale Freiraum trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten.
Für dieses offene Rillenkugellager mit Stahlblechkäfig und Ringen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 gilt ein thermischer Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad. Die tatsächlich erreichbare Betriebstemperatur im laufenden Betrieb hängt in der Praxis maßgeblich von den Eigenschaften des bauseits gewählten Schmierstoffs ab.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmiermittel aus dem Gehäuseinneren ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper gelangt. Diese Variante erfordert eine externe Abdichtung des Gehäuses, um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie das Austreten von Schmierstoffen zu vermindern.
Im Inneren des Lagers führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige bieten eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen Industrieölen sowie Schmierfetten und sind für den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
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