6313  C3 Rillenkugellager von NSK
6313  C3 Rillenkugellager von NSK

NSK

Rillenkugellager NSK 6313 C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
33 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
2,14 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
15 3,11 € 59,00 €
30 6,22 € 55,89 €
62,11 €
exkl. MwSt, zzgl. Versandkosten

10 Versandfertig

Rillenkugellager NSK 6313 C3
Auf Lager

Rillenkugellager NSK 6313 C3

Das einreihige Rillenkugellager 6313 C3 von NSK nimmt bei Abmessungen von 65x140x33 mm hohe Radiallasten auf und gleicht thermische Wellenausdehnungen im Betrieb aus.

Das Rillenkugellager 6313 C3 von NSK ist ein offenes Wälzlager für Industrieanwendungen, die radiale Belastungen mit moderaten Axialkräften kombinieren. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht dieses einreihige Bauteil der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen gelangt Schmierstoff im Betrieb unmittelbar an die Kontaktflächen, was Reibungsverluste gering hält.

In welchen Anwendungen arbeitet das Rillenkugellager 6313 C3?

Eingesetzt wird dieses Wälzlager vor allem in Industrieantrieben und rotierenden Baugruppen mit einer 65-mm-Welle. Da es offen ausgeführt ist, findet das Bauteil bevorzugt in geschlossenen Gehäusen mit zentraler Öl- oder Fettschmierung Verwendung. Die Konstruktion nimmt vorwiegend Radialkräfte auf, führt Wellen aber auch axial in beiden Richtungen. Dadurch unterstützt das Lager rotierende Maschinenteile im vorgesehenen Toleranzfeld.

Was bedeutet die Lagerluft C3 für den Betrieb?

Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft hin. Dieses zusätzliche Radialspiel trägt dazu bei, dass sich Wälzkörper und Laufbahnen bei Erwärmung oder durch feste Passungen auf Welle und Gehäuse nicht verspannen. Wenn im Dauerbetrieb Wärme entsteht oder Passungsübermaße das Lagerspiel verringern, gleicht die C3-Ausführung diese Maßänderungen aus. Dadurch bleibt der freie Lauf im gesamten Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad erhalten.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6313 C3?

Die Hauptabmessungen betragen 65 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 140 mm für den Außendurchmesser und 33 mm in der Breite. Das Bauteil besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut und lässt sich direkt in entsprechend dimensionierte Gehäusebohrungen einsetzen.

Warum besitzt dieses Wälzlager keine integrierte Dichtung?

Als offenes Wälzlager ermöglicht diese Ausführung einen ungehinderten Zugang für Schmieröle oder Schmierfette innerhalb eines geschützten Gehäuses. Externe Dichtelemente am Gehäuse übernehmen hierbei den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Der Vorteil liegt im niedrigen Reibungswiderstand, da keine schleifenden Dichtlippen zusätzliche Reibungswärme erzeugen.

Aus welchem Werkstoff bestehen Ringe und Käfig?

Sowohl der Innen- als auch der Außenring und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Stahl bietet Beständigkeit gegenüber Materialermüdung bei wechselnder Beanspruchung. Die Führung der Kugeln übernimmt ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der für eine gleichmäßige Verteilung der Wälzkörper sorgt.

Welcher Temperaturbereich ist für das NSK 6313 C3 zulässig?

Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass Schmierfett oder Schmieröl für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sind. Bei thermischer Belastung unterstützt die vergrößerte Lagerluft C3 den Ausgleich wärmebedingter Werkstoffdehnungen.

Welche Toleranzklasse weist das Rillenkugellager 6313 C3 auf?

Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der Antriebstechnik ab und bietet genormte Anschlussmaße für Wellensitze und Gehäusebohrungen.

Wie wird das Lager im Betrieb geschmiert?

Da das Lager als offene Ausführung ohne Dichtscheiben konstruiert ist, wird die Schmierstoffart auf das Gesamtkonzept der jeweiligen Baugruppe abgestimmt. In geschlossenen Gehäusen erfolgt die Versorgung häufig über Ölumlauf oder Tauchschmierung. Für Fettbetrieb wird das Schmierfett vor der Inbetriebnahme sauber zwischen Käfig und Laufbahnen eingebracht.

NSK Deutschland GmbH
Harkortstrasse 15, 40880 Ratingen, Germany
info-de@nsk.com, https://de.industryarena.com/nsk-global/impressum

10093892
Produkt zum Vergleich hinzugefügt.
Produkt wurde der Wunschliste hinzugefügt

Passwort zurücksetzen

Neues Konto registrieren