NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,76 € | 71,53 € |
| 30 | 7,52 € | 67,77 € |
Das Rillenkugellager 6019 C4 von NSK bietet mit den Abmessungen 95 × 145 × 24 mm stark erhöhte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6019 C4 eignet sich primär für die Aufnahme radialer Kräfte und nimmt konstruktionsbedingt zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von NSK verfügt über Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die rollenden Elemente auf Abstand. Da das Bauteil offen konstruiert ist, lässt es sich flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Die Baugröße mit 95 mm Bohrung und 145 mm Außendurchmesser kommt in Lagerstellen mit kombinierter Belastung zum Einsatz, bei denen betriebsbedingt deutliche Temperaturunterschiede auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei thermisch geforderten Wellenlagerungen. Durch die offene Bauart gelangt flüssiger Schmierstoff wie Öl oder extern zugeführtes Schmierfett direkt an die Laufbahnen, wodurch das Lager gekühlt und geschmiert werden kann.
Die interne Radialluftklasse C4 liegt über dem Standardbereich sowie über C3. Sie gleicht thermische Ausdehnungen von Welle und Innenring im Betrieb aus, damit sich das Lager nicht verklemmt. Ebenso kompensiert die Lagerluft feste Passungen, die das radiale Spiel nach dem Aufpressen verengen. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Vor dem Einbau sind die Gehäusetoleranzen und die vorgesehene Abdichtung der Baugruppe abzustimmen.
Das Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm und eine Gesamtbreite von 24 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Bezeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft vor dem Einbau. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Heißlaufen zu vermeiden, falls sich die Welle im Betrieb stärker erwärmt als das Gehäuse oder feste Passungen das Lagerspiel verringern.
Das Lager besitzt werkseitig keine Dicht- oder Deckscheiben und enthält keine Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse mit Öl oder Schmierfett. Zudem erfordert die offene Konstruktion externe Dichtungselemente im Gehäuse, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind auf dieses thermische Fenster abgestimmt. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser die auftretenden Betriebstemperaturen abdeckt.
Das Bauteil ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was auch der Bezeichnung PN sowie der Normierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse genügt den üblichen Anforderungen von Anwendungen im industriellen Maschinenbau.
Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper bestehen aus dem Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung der Kugeln ist ein Käfig aus Stahlblech verbaut. Das Lager besitzt keine stromisolierenden Schichten.
NSK Deutschland GmbH
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