FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,31 € | 176,91 € |
| 5 | 18,62 € | 167,60 € |
Das Rillenkugellager 6218 -M-C4 von FAG bietet mit 90x160x30 mm Maßen, Messingkäfig und vergrößerter C4-Lagerluft thermische Reserven für industrielle Lagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6218 -M-C4 nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht dieses Wälzlager eine ungehinderte Zirkulation von Schmierstoffen im Gehäuse. Dank des massiven Messingkäfigs werden die Wälzkörper auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen geführt in den Laufrillen des Innen- und Außenrings gehalten.
Dieses Wälzlager kommt vor allem bei Lagerstellen zum Einsatz, an denen Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad auftreten. Die Kombination aus zylindrischer 90-mm-Bohrung und C4-Radialluft dient dazu, thermisch bedingte Ausdehnungen der Welle auszugleichen. Konstruktionen mit externer Öl- oder Fettschmierung nutzen die offene Bauweise, da Schmierstoffe direkt an die Laufbahnen gelangen und Wärme über das Gehäuse abgeführt werden kann.
Der Kennbuchstabe M verweist auf einen massiven Messingkäfig, der im Vergleich zu Standard-Stahlblechkäfigen eine hohe Festigkeit aufweist. Die Nachsetzzeichen-Kombination C4 bedeutet eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb des C3-Bereichs. Diese Auslegung wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring vorliegen oder feste Passungen das radiale Lagerspiel nach dem Einbau verringern.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Breite von 30 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt, was den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zylindrischen Lagergehäusen unterstützt.
Die Kennzeichnung C4 gibt eine stark erhöhte Radiallagerluft an, die über dem Standardwert und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Spiel gleicht betriebliche Wärmeausdehnungen der Welle aus. Es empfiehlt sich besonders bei Anwendungen mit Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring oder bei straffen Wellenpassungen.
Ein mit dem Buchstaben M gekennzeichneter Messingkäfig führt die Wälzkörper mit hoher mechanischer Stabilität. Messing zeichnet sich durch vorteilhafte Notlaufeigenschaften und Dämpfung aus. Im Vergleich zu herkömmlichen Blechkäfigen eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Beanspruchungen sowie Umgebungen mit wechselnden Drehrichtungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich für dieses Modell liegt zwischen -30 und +150 Grad. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl als auch der Messingkäfig sind für diese thermische Spanne dimensioniert. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf ein Schmiermittel zu achten, das diesen Temperaturbereich abdeckt.
Durch die offene Bauform ohne eingebaute Deck- oder Dichtscheiben gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus der übergeordneten Gehäuseschmierung ungehindert an die Kugeln. Dies erleichtert das Nachschmieren und den Schmierstoffwechsel. Die Lagerstelle benötigt eine bauseits im Gehäusedeckel integrierte externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die typischen Präzisionsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie der Antriebstechnik ab und ermöglicht eine prozesssichere Montage auf zylindrisch bearbeiteten Lagersitzen.
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