NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,09 € | 419,80 € |
| 3 | 44,18 € | 397,71 € |
Das Rillenkugellager 6040 C3 von NACHI bietet mit 200 mm Bohrung und vergrößerter Lagerluft eine funktionale Lösung für thermisch beanspruchte Großlagerungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6040 C3 nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt Wellen bei moderaten axialen Kräften. Die offene Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt die Hauptabmessungen 200 x 310 x 51 mm. Als offenes Bauteil lässt sich dieses Wälzlager direkt in Schmierkreisläufe einbinden. NACHI stattet die Bauform mit einem stabilen Stahlblechkäfig aus, der die Wälzkörper präzise führt.
Die Lagerbauart kommt vorwiegend bei hohen radialen Kräften und thermischen Einflüssen im industriellen Großmaschinenbau zum Einsatz. Durch die einreihige Konstruktion läuft das Lager vibrationsarm mit gleichmäßiger Kraftübertragung. Der Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch sich die Konstruktion auch bei Erwärmung der Betriebsumgebung eignet. Der Verzicht auf integrierte Dichtungen ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung über Öl- oder Fettschmieranlagen.
Das Kürzel C3 weist auf eine gegenüber der Normausführung vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser interne Spielraum zwischen Laufbahnen und Kugeln gleicht thermische Ausdehnungen bei erhöhter Betriebstemperatur aus. Zudem vermindert die C3-Lagerluft ein Verspannen des Lagers, falls Innen- oder Außenring mit festem Passungssitz montiert werden. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, was den Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.
Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Breite von 51 mm entspricht das Lager standardisierten Hauptabmessungen. Diese Maße ermöglichen den Einbau in Maschinengehäuse und auf Großwellen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte interne Radiallagerluft oberhalb der Standardtoleranz. Dieser zusätzliche Freiraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Ringe im Betrieb erwärmen oder feste Passungssitze das Betriebsspiel nach der Montage reduzieren.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben, was das Reibungsmoment reduziert und eine direkte Schmierung über Schmierstoffkreisläufe oder Ölbäder ermöglicht. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist auf externe Gehäusedichtungen zu achten, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre Formstabilität. Für den dauerhaften Betrieb muss der gewählte Schmierstoff passend auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Dieses Lager erfüllt die Vorgaben der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN nach ISO sowie der Klasse ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt industrielle Anforderungen im Großmaschinenbau ab und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung auf Wellen- und Gehäusesitzen.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit hoher Festigkeit und Verschleißbeständigkeit im Wälzkontakt. Zur Führung der Kugelreihen dient ein robuster Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper vibrationsarm durch die Laufbahnen leitet.
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