NSK
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| 15 | 2,52 € | 47,79 € |
| 30 | 5,04 € | 45,27 € |
Das Rillenkugellager 6312 ZNR von NSK bietet mit Ringnut, Sprengring und einseitiger Deckscheibe eine platzsparende Gehäusefixierung für Wellen mit 60 mm Durchmesser.
Das einreihige Rillenkugellager 6312 ZNR ist ein radiales Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig. Die Konstruktion kombiniert die Aufnahme von Radialkräften sowie beidseitigen Axialkräften mit einer integrierten axialen Sicherung am Außenring. Durch die Abmessungen von 60 mm Innen- und 130 mm Außendurchmesser bei 31 mm Baubreite findet dieses Modell vielseitigen Einsatz im Maschinen- und Getriebebau.
Diese Lagereinheit eignet sich für Konstruktionen, bei denen der Außenring axial im Lagergehäuse fixiert werden soll und der axiale Bauraum begrenzt ist. Der integrierte Sprengring übernimmt die Arretierung, wodurch Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe entfallen können. Die einseitige Blechabdeckung schirmt das Innere gegen grobe Schmutzpartikel ab, während die offene Gegenseite bei Bedarf eine kontinuierliche Versorgung über einen externen Schmierölkreislauf erlaubt.
Die Kombination aus Nut mit Sprengring (Kennzeichen NR) und einseitiger Spaltdichtung (Kennzeichen Z) löst zwei konstruktive Aufgaben auf engem Raum. Der Sprengring hält das Lager formschlüssig in axialer Position, was schmalere Gehäusebohrungen ermöglicht. Die berührungslose Deckscheibe erzeugt im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen keine zusätzliche Reibungswärme, weshalb die Drehzahlgrenzen erhalten bleiben. Die normale Radiallagerluft dient einem ausgeglichenen Betriebsspiel bei standardmäßigen Betriebstemperaturen.
Die Kennzeichnung ZNR beschreibt zwei Ausstattungsmerkmale: Das Z steht für eine einseitige Deckscheibe aus Stahlblech, die das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen schützt. Die Buchstaben NR kennzeichnen eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem bereits vormontierten Sprengring zur axialen Gehäusesicherung.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 60 mm am Innenring, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Baubreite entspricht das Lager der ISO-Norm. Hinzu kommt der radiale Überstand des Sprengrings, der bei der Dimensionierung des Gehäusesitzes berücksichtigt werden sollte.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Sowohl die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft. Diese Standard-Klasse bietet bei herkömmlichen Passungen und gleichmäßiger Erwärmung von Welle und Gehäuse das erforderliche Betriebsspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen.
Gefertigt wird das Wälzlager in der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Maß- und Lauftoleranzen für den allgemeinen Maschinenbau und die industrielle Instandhaltung ab.
Als berührungslose Spaltdichtung aus Blech schützt die Z-Deckscheibe vor festen Schmutzpartikeln. Gegenüber schleifenden Dichtungen entsteht kein zusätzliches Reibungsmoment und keine Reibungswärme, wodurch die Drehzahlgrenzen des offenen Lagers erhalten bleiben.
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