SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,74 € | 280,06 € |
| 5 | 29,48 € | 265,32 € |
Einreihiges Rillenkugellager 6220 M/C3 von SKF mit 100x180x34 mm Maßen, Messingkäfig und C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6220 M/C3 ist ein offenes Wälzlager zur Aufnahme hoher radialer Kräfte und beidseitig wirkender Axiallasten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet das einreihige Bauteil ohne integrierte Dichtungen. Dadurch zirkulieren Schmierstoffe im laufenden Prozess ungehindert durch den Innenbereich. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie 34 mm Baubreite dient diese Bauform als tragfähige Lagerung für größere Wellen im Maschinen- und Getriebebau.
Industrielle Getriebe und rotierende Wellensysteme nutzen diese Ausführung häufig als Fest- oder Loslagerung. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch fügt sich bündig in vorbereitete Gehäusebohrungen ein. Da das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist, deckt es thermisch anspruchsvolle Einsatzbedingungen ab. Das offene Bauteil lässt sich direkt in bestehende Schmiersysteme der jeweiligen Anlage einbinden.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet den Messingkäfig, der mechanischen Schwingungen und Fliehkräften zuverlässig standhält. Das Kürzel C3 weist auf die leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Lagerringe oder feste Passungssitze aus. Die Einhaltung der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) unterstützt die normgerechte Maßhaltigkeit beim Einbau auf Welle und Lagersitz.
Das Bauteil besitzt eine Innenbohrung von 100 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 34 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über Flansche noch über Nuten.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Vibrationen aus. Der Werkstoff dämpft Schwingungen und führt die Kugeln auch bei dynamischen Drehzahlwechseln verlässlich in den Laufbahnen von Innen- und Außenring.
Die Spezifikation C3 beschreibt eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Erwärmt sich die Welle während des Betriebs stärker als das Außengehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Das C3-Spiel wirkt einem Festklemmen der Wälzkörper entgegen.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben. Sie erfordern eine externe Schmierung über Öl oder Fett, die durch ein abgedichtetes Lagergehäuse im System gehalten wird. Das offene Design ermöglicht einen kontinuierlichen Austausch des Schmierstoffs.
Die Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem Messingkäfig erlaubt einen regulären Einsatzbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Für diesen Bereich muss auch das verwendete externe Schmiermittel thermisch geeignet sein.
Dieses Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Standard ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und sichert genormte Einbaumaße.
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