SKF
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Das Rillenkugellager 61860 /C3 von SKF bietet mit 300 mm Bohrung, schmalem Querschnitt und C3-Lagerluft eine verlässliche Führung großer Wellen.
Das Rillenkugellager 61860 /C3 gehört zu den Dünnringlagern und zeichnet sich durch einen platzsparenden Querschnitt bei gleichzeitig großem Innendurchmesser aus. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 380 mm und einer Breite von 38 mm eignet sich das Wälzlager von SKF für Konstruktionen, bei denen Bauraum und Gewicht eine entscheidende Rolle spielen. Die einreihige Bauform nimmt vor allem radiale Belastungen auf und führt Wellen bei mittleren Drehzahlen.
Konstrukteure greifen auf das Rillenkugellager 61860 /C3 zurück, wenn groß dimensionierte Hohlwellen gelagert werden müssen, der radiale Bauraum im Gehäuse jedoch begrenzt ist. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Großmaschinenbau und in Gehäusekonstruktionen mit engen radialen Einbauverhältnissen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, binden Anwender es direkt in das Schmiersystem der Maschine ein, etwa über eine Ölumlaufschmierung oder eine zentrale Fettversorgung.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen dient dazu, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder durch feste Passungen nicht verspannt. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad und einem geführten Stahlblechkäfig bleibt der Lauf auch bei thermischen Dehnungen stabil. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt vor Schmutzeintrag.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 300 mm, einen Außendurchmesser von 380 mm und eine Breite von 38 mm. Aufgrund der geringen Ringstärken im Verhältnis zum Durchmesser zählt es zur Bauart der Dünnringlager. Diese Geometrie erlaubt kompakte Konstruktionen bei großen Wellendurchmessern.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine radial größere Lagerluft hin als bei Standardlagern. Dieses vergrößerte Spiel dient dem Ausgleich von Maßänderungen, die durch betriebliche Erwärmung oder durch Presssitze an Welle und Gehäuse entstehen. Das Lager behält dadurch den erforderlichen Freilauf und neigt weniger zu inneren Verspannungen.
Als offene Lagerausführung verfügt dieses Bauteil über keine werkseitigen Dichtscheiben. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über die Gehäusekonstruktion. Die Schmierung wird über das übergeordnete System vorgenommen, wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl passend zum Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
In diesem Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist auf die mechanischen Belastungen im industriellen Einsatz ausgelegt. Er lässt sich mit gängigen Industrieschmierstoffen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs kombinieren.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse Normal gefertigt, was P0 bzw. PN und ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit erfüllt die regulären Anforderungen des Maschinenbaus an Rundlauf und Maßhaltigkeit. Sie eignet sich für saubere Wellenführungen ohne Sonderanforderungen an Hochpräzisionstoleranzen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit unter rollender Belastung. Das Material ist für Betriebstemperaturen von -20 bis zu +150 Grad ausgelegt.
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