FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 16048 -C3 von FAG bietet mit den Maßen 240x360x37 mm und C3-Lagerluft eine präzise Führung für Großwellen.
Beim Rillenkugellager 16048 -C3 handelt es sich um ein einreihiges Großlager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung. Als offenes Radialkugellager konzipiert, nimmt es primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung stammt von FAG und besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt. Dank der offenen Bauweise eignet sich das Wälzlager für Anwendungen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Große Wellendurchmesser von 240 mm erfordern formstabile Lagerungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in industriellen Getrieben. Das offene Bauteil bewährt sich dort, wo das Lager direkt in ein geschlossenes Gehäuse mit vorhandener Schmierstoffzirkulation integriert ist. Durch die Fertigung in der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt die Konstruktion Standardanforderungen im industriellen Dauerbetrieb ab. Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere, wenn kompakte Querschnitte bei großem Wellendurchmesser verlangt werden.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn im Betrieb nennenswerte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Zudem kompensiert die C3-Luft das radiale Spiel, das beim Aufpressen des Innenrings auf Wellen mit festen Passungen verringert wird. Die Ausführung dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper unter thermischer Beanspruchung bis 150 Grad zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 240 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm sowie einer Breite von 37 mm erlaubt diese schmale Baureihe platzsparende Lagerungskonzepte auf massiven Wellen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die offene Bauweise den ungehinderten Schmierstoffzutritt in öl- oder fettversorgten Gehäusen. Zudem erzeugt ein offenes Wälzlager geringere Reibungsverluste als berührend abgedichtete Ausführungen. Die Abdichtung gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Bauform über externe Gehäusedichtungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radialluft im Lagerinneren vor dem Einbau. Diese Reserve verhindert Verspannungen, falls feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel einengen. Ebenso fängt das C3-Spiel betriebsbedingte Wärmeausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auf.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Der Werkstoff 100Cr6 und der formstabile Käfig aus Stahlblech tragen zur Maßstabilität innerhalb dieses Rahmens bei. Voraussetzung für den Einsatz bei höheren Temperaturen ist die Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die jeweilige Betriebstemperatur.
Ein von FAG verbauter Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei gleichzeitig solider mechanischer Festigkeit aus. Er hält die Kugeln gleichmäßig auf Abstand, was zu einer gleichmäßigen Lastverteilung beiträgt.
Die Maß- und Laufgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, auch bekannt als Normaltoleranz nach Norm. Diese Standardgenauigkeit reicht für gängige Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau vollkommen aus, sofern keine gesteigerten Rundlaufanforderungen einer höheren Präzisionsklasse gefordert sind.
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