TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,24 € | 4,47 € |
| 50 | 0,48 € | 4,23 € |
| 150 | 0,71 € | 4,00 € |
| 250 | 0,94 € | 3,77 € |
Das Rillenkugellager 6005 von TIMKEN bietet mit den Maßen 25x47x12 mm eine offene Bauform für vielseitige industrielle Radialanwendungen.
Das Rillenkugellager 6005 gehört zu den am weitesten verbreiteten Wälzlagern im industriellen Maschinenbau. Als einreihiges Kugellager nimmt es vorrangig Radialkräfte auf, führt Wellen präzise und toleriert zugleich moderate Axialkräfte in beide Richtungen. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über den umgebenden Schmierstoffkreislauf des Systems. Dadurch läuft dieses Wälzlager reibungsarm und eignet sich für Anwendungen mit hohen Umlaufgeschwindigkeiten.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen das Gehäuse bereits eine externe Abdichtung gegen Verunreinigungen bereitstellt. Dazu zählen vor allem geschlossene Gehäusebaugruppen mit Ölbad- oder Umlaufschmierung. Da der Schmierstoff ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper gelangt, führt das System entstehende Reibungswärme effektiv ab. Konstrukteure nutzen diese kompakte Baugröße daher bevorzugt in geschützten Einheiten mit hohen Drehzahlanforderungen.
Im Gegensatz zu abgedichteten Varianten weist das offene Lager keine berührenden Dichtlippen auf, wodurch das Anlauf- und Betriebsmoment niedrig bleibt. Gefertigt ist die Komponente aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, kombiniert mit einem Stahlblechkäfig, der die Kugeln führt. Mit der Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft deckt diese Variante ein breites Spektrum üblicher Passungen ab. Für den sicheren Betrieb ist ein Umgebungstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Baubreite von 12 mm auf. Diese Maße definieren die standardisierte Baugröße 6005. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.
Eine offene Ausführung ohne Deck- oder Dichtscheiben minimiert Reibungsverluste, da keine Dichtungslippen auf den Lagerringen schleifen. Sie kommt zum Zug, wenn das Lager innerhalb einer geschlossenen Einheit liegt, in der bereits Schmieröl oder Schmierfett zirkuliert. Zudem lässt sich das Lager vor der Inbetriebnahme bedarfsgerecht mit dem passenden Schmierstoff versehen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das interne radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufrillen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, das unvermeidliche Zusammendrücken des Innenrings und das Aufweiten des Außenrings nach dem Einpressen auszugleichen. Bei standardmäßigen Betriebstemperaturen und üblichen Passungstoleranzen sorgt diese Auslegung für eine ruhige Führung der Welle.
Die Einsatzgrenzen für das Rillenkugellager liegen zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit sowie ihre Maßhaltigkeit. Entscheidend für den reibungslosen Betrieb ist, dass auch das gewählte Schmiermittel für den jeweiligen Temperaturbereich ausgelegt ist.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt bietet. Als Käfig kommt eine Ausführung aus gepresstem Stahlblech zum Einsatz. Dieser Käfigtyp ist leicht, widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen und verträgt sich problemlos mit allen mineralöl- und synthetikbasierten Schmierstoffen.
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