TIMKEN
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| 30 | 8,54 € | 76,80 € |
Das Rillenkugellager 6315 -C3 von TIMKEN bietet mit 75x160x37 mm und vergrößerter Lagerluft einen leichten Lauf bei thermischen und radialen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6315 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Durch den Werkstoff 100Cr6 zeichnet sich dieses Lager durch eine hohe Belastbarkeit der Laufbahnen aus. Die Ausführung stammt von TIMKEN und entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Weil das Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, läuft es besonders reibungsarm an Wellenverbindungen.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für Konstruktionen mit hohen radialen Kräften und mittleren bis höheren Drehzahlen. Typische Einsatzgebiete finden sich in Industriegetrieben, Elektromotoren, Pumpen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Die Bauart ohne Dichtungen begünstigt die Wärmeabfuhr und erlaubt den direkten Umlauf von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System. Konstrukteure nutzen das Lager bevorzugt in geschlossenen Baugruppen, bei denen externe Dichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern und eine gleichmäßige Schmiermittelversorgung ermöglichen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht Wärmeausdehnungen im laufenden Betrieb aus. Das ist vorteilhaft, wenn feste Passungen auf der Welle den Innenring dehnen oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße von 75 mm Bohrung und 160 mm Außendurchmesser.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm auf. Diese Hauptabmessungen folgen dem metrischen Standard der Baureihe 63. Prüfen Sie bei der Montage die Abmessungen von Lagersitz und Welle, um einen passgenauen Sitz der Ringe zu erzielen.
Ein offenes Lager besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch keine Reibung durch schleifende Dichtlippen entsteht. Dies erlaubt den Einsatz in ölgeschmierten Gehäusen oder bei höheren Drehzahlen. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an die Kugeln, erfordert im Gegenzug jedoch eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt.
Die Lagerluft C3 bietet ein größeres Radialspiel als Standardlager. Bei Erwärmung im Betrieb oder durch straffe Presssitze auf der Welle dehnt sich der Innenring aus. Das vergrößerte Spiel beugt vorzeitiger radialer Verspannung vor und unterstützt so einen leichten Lauf der Wälzkörper unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Stahlblechkäfig sind für diesen Rahmen ausgelegt. Für den Betrieb ist die thermische Eignung des gewählten Schmierstoffs über das gesamte Einsatzspektrum hinweg abzustimmen.
Das Wälzlager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben und in Antriebswellen ab. Für die Lagersitze auf Welle und Gehäuse empfiehlt sich eine entsprechende Bearbeitungsgüte nach herkömmlichen Industrietoleranzen.
In diesem Lager kommt ein stabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die einreihig angeordneten Wälzkörper auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und eignen sich für den definierten Temperaturbereich.
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