SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,59 € | 11,15 € |
| 50 | 1,17 € | 10,57 € |
| 100 | 1,76 € | 9,98 € |
Das Rillenkugellager 6304 TN9/C4 von SKF bietet mit 20x52x15 mm Maßen, Polyamidkäfig und C4-Lagerluft stabilen Lauf bei thermischer Belastung.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6304 TN9/C4 von SKF nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über ein externes Schmiersystem oder Ölbad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 20 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite, arbeitet das Wälzlager in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vor allem in schnelllaufenden Aggregaten mit spürbarer Wärmeentwicklung. Durch die Auslegung eignet sich die Bauform für Anwendungen, bei denen Erwärmung im Betrieb zu einer Ausdehnung der Welle führt. Der elastische Polyamidkäfig dämpft Vibrationen und reduziert Laufgeräusche. Weil das Lager offen aufgebaut ist, setzen Anwender es in geschützten Maschinengehäusen ein, die eine saubere Betriebsumgebung aufweisen.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht temperaturbedingte Differenzen zwischen Innenring und Außenring aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Diese Lagerluftklasse bietet bewusst mehr radiales Spiel als die Standardstufe. Der TN9-Käfig aus Polyamid führt die Wälzkörper präzise bei geringer Eigenmasse, wodurch die Trägheitskräfte bei dynamischen Drehzahlwechseln gering bleiben. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Betriebstemperatur innerhalb der Spanne von -20 bis +120 Grad Celsius bleibt.
TN9 bezeichnet einen kugelgeführten Käfig aus Polyamid, während das Kürzel C4 für eine stark erhöhte Radiallagerluft steht. Diese Bauform bietet mehr Spielraum zwischen Ringen und Kugeln als herkömmliche Standardlagerluft, wodurch sich temperaturbedingte Ausdehnungen im laufenden Betrieb ohne Verspannungen ausgleichen lassen.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 20 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Gesamtbreite von 15 mm. Der Außenring kommt ohne Nut oder Flansch aus und entspricht der gewöhnlichen Normbauform. Dank der Fertigung in Toleranzklasse P0 (ABEC 1) fügt sich das Lager passgenau in Standard-Gehäusebohrungen ein.
Die offene Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusesystemen. Schmierstoffe können die Laufflächen ungehindert benetzen und Wärme effektiv abführen. Diese Bauart setzt voraus, dass externe Gehäusedichtungen das Innere der Baugruppe vor eindringendem Schmutz, Staub oder Spritzwasser schützen.
Das Lager ist für eine Einsatztemperatur von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der Polyamidkäfig behält in diesem Fenster seine mechanische Stabilität und Flexibilität. Bei dauerhaften Betriebstemperaturen außerhalb dieser Grenzen sollten metallische Käfige in Betracht gezogen werden, da Kunststoffe oberhalb von 120 Grad Celsius an Festigkeit verlieren.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus dem bewährten Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl verleiht dem Bauteil eine hohe Verschleißfestigkeit gegen Ermüdung unter wechselnden Lasten. Der Käfig hingegen besteht aus leichtem Polyamid, was den Reibungswiderstand und die Beschleunigungskräfte an den Kugeln mindert.
Eine C4-Radiallagerluft empfiehlt sich, wenn durch hohe Betriebstemperaturen oder straffe Passungen auf Welle und Gehäuse das radiale Betriebsspiel stark schrumpft. Dehnt sich die Welle stärker aus als das umgebende Gehäuse, verhindert die C4-Lagerluft ein Verspannen der Wälzkörper und unterstützt den leichten Lauf des Lagers.
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