FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,34 € | 6,39 € |
| 50 | 0,68 € | 6,05 € |
| 100 | 1,01 € | 5,72 € |
Das Rillenkugellager 16003 ist ein kompaktes, offenes Wälzlager mit den Maßen 17x35x8 mm für radiale und axiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 16003 von FAG nimmt radiale Kräfte sowie leichte axiale Führungsbelastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich dieses Wälzlager durch seine schmale Bauart mit 8 mm Breite bei 17 mm Bohrung und 35 mm Außendurchmesser aus. Es verfügt über eine normale Radiallagerluft und arbeitet in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das Bauteil kommt ohne integrierte Dichtungen aus, wodurch im Betrieb minimale Reibungswiderstände auftreten.
Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum profitieren von den schlanken Abmessungen des Lagers. Das Rillenkugellager 16003 kommt vor allem in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen bereits ein separates Schmiersystem vorhanden ist. Die einreihige Rille führt die Wälzkörper stabil bei gleichmäßigen Drehzahlen. Da weder Flansch noch Ringnut am Außenring stören, fügt sich der zylindrische Außenring bündig in standardisierte Gehäusebohrungen ein.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dichtscheiben. Für den Einsatz bedeutet dies, dass Schmiermittel wie Öl oder Fett ungehindert an die Laufbahnen gelangen können. Gleichzeitig verlangt die Konstruktion einen wirksamen Schutz gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit über das umgebende Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und bleibt im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad formstabil. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Schmierstoffversorgung für Ihren Prozess ausgelegt ist.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm und eine schmale Baubreite von 8 mm. Beide Ringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt, was eine saubere Montage in passgenauen Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die normale Radiallagerluft bietet das vom Hersteller definierte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Maß gleicht die übliche Passungsüberdeckung auf der Welle sowie mäßige Erwärmungen im Betrieb aus, ohne dass die Kugeln verspannen oder vorzeitiger Verschleiß entsteht.
Da das Lager ohne berührende Dichtungen oder Deckscheiben gefertigt ist, muss die Schmierung über die Umgebung erfolgen. Dies geschieht meist über ein Ölbad, Ölumlauf oder eine gezielte Fettfüllung im Gehäuse. Offene Lager ermöglichen einen schnellen Schmierstoffaustausch, benötigen jedoch externe Dichtelemente an der Gehäusewand gegen Schmutzeintrag.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die maßhaltigen Komponenten aus Wälzlagerstahl und der stabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Bei höheren Betriebstemperaturen müssen Sie vor allem die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmieröls oder Schmierfetts beachten.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) entspricht der Standard-Präzision für Industrie-Wälzlager. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Diese Toleranzklasse genügt den Anforderungen der meisten allgemeinen Maschinenbau- und Antriebsanwendungen vollkommen.
Der Käfig besteht aus Stahlblech. Dieses Bauteil führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand, verhindert gegenseitigen Kontakt der Kugeln und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung. Stahlblechkäfige sind unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen und für den Betrieb im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
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