FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,95 € | 207,94 € |
| 5 | 21,88 € | 197,01 € |
Rillenkugellager 16030 von FAG: Einreihiges Wälzlager mit 150 mm Bohrung, 225 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite für schmale Bauräume.
Das Rillenkugellager 16030 von FAG ist ein einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 160. Durch den geringen Querschnitt eignet sich dieses Modell für Konstruktionen, die bei großem Wellendurchmesser nur wenig radialen Bauraum bieten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Einheit vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Konstruktionen mit Wellen von 150 mm Durchmesser erfordern oft platzsparende Lagerungen, wenn der Außendurchmesser auf 225 mm begrenzt bleiben muss. Das Rillenkugellager 16030 bietet hierfür das passende Verhältnis aus Innendurchmesser und Wandstärke. Das Fehlen von berührenden Dichtscheiben ermöglicht einen leichten Lauf mit geringem Drehmomentwiderstand. Daher arbeitet die Konstruktion reibungsarm in geschlossenen Gehäusen, in denen eine direkte Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett erfolgt.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Das umgebende Gehäuse muss die Lagerstelle wirksam vor Staub, Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit schützen. Für die Schmierung kommt je nach Einsatzbedingungen ein passendes Wälzlageröl oder Schmierfett zur Anwendung. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Ein Außenring ohne Flansch oder Nut erleichtert zudem das axiale Fügen im zylindrischen Gehäusesitz.
Die Bohrung beträgt 150 mm, der Außendurchmesser misst 225 mm und die Baubreite liegt bei 24 mm. Durch diese flache Bauform der Reihe 160 spart das Lager im Gehäuse wertvollen radialen Bauraum ein, während die Führung großer Wellendurchmesser erhalten bleibt.
Offene Wälzlager besitzen keine schleifenden Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch entsteht weniger Reibungswärme im Dauerbetrieb, was höhere Grenzdrehzahlen erlaubt. Das Lager lässt sich zudem direkt über den im Maschinenraum vorhandenen Öl- oder Fettkreislauf versorgen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen Laufbahnen und Kugeln im Auslieferungszustand. Diese Auslegung genügt für typische Betriebsbedingungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Der Käfig aus tiefgezogenem Stahlblech führt die Wälzkörper präzise auf der Laufbahn und verhindert gegenseitige Berührungen der Kugeln. Die Konstruktion weist ein geringes Eigengewicht auf, benötigt kaum Platz im Innenraum und hält Schmierstoffreserven zugänglich.
Das Lager entspricht der Standardtoleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1). Diese Fertigungsgenauigkeit deckt übliche industrielle Anwendungen ab und ermöglicht definierte Passungen für Welle und Lagergehäuse.
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