FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 14,97 € | 284,43 € |
| 5 | 29,94 € | 269,46 € |
Das Rillenkugellager 6032 -C3 von FAG bietet mit den Maßen 160x240x38 mm und vergrößerter Lagerluft stabile Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6032 -C3 von FAG nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Großlager durch die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und einen Stahlblechkäfig aus. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben erlaubt es eine flexible Schmierung über das Gehäuse und erreicht dank geringer Reibung hohe Grenzdrehzahlen im Dauerbetrieb.
Diese Bauform kommt in Lageranordnungen mit Wellendurchmessern von 160 mm zum Einsatz, bei denen Radiallasten und beidseitige Axialkräfte auftreten. Da das Wälzlager offen ausgeführt ist, zirkuliert das im Lagergehäuse befindliche Öl oder Schmierfett ungehindert um die Wälzkörper. Dies unterstützt eine kontinuierliche Wärmeabfuhr bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Die Lagerstelle sollte über das umgebende Gehäuse extern abgedichtet sein.
Die Zusatzbezeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieses zusätzliche radiale Spiel kompensiert Maßänderungen, die durch feste Passungen auf der Welle sowie Gehäusepassungen oder thermische Dehnungen im Innen- und Außenring auftreten. Im Betrieb verengt sich das Lager auf das optimale Betriebsspiel. Dadurch sinkt das Risiko von Verspannungen der Wälzkörper, was die Betriebssicherheit der gesamten Wellenlagerung verbessert.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Breite von 38 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen mit 160-mm-Wellen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft im Lieferzustand hin. Diese Ausführung verhindert Lagerspannungen, wenn zwischen Innen- und Außenring Temperaturdifferenzen bestehen oder feste Passungssitze auf der Welle das radiale Spiel verringern.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei geringem Eigengewicht. Er erweist sich als unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und hält Betriebstemperaturen im gesamten zulässigen Bereich des Lagers von -30 bis +150 Grad stand.
Offene Wälzlager besitzen keine werkseitige Fettfüllung oder integrierte Dichtungen. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem der Anwendung mittels Schmierfett oder zirkulierendem Schmieröl. Dadurch lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die Betriebsbedingungen abstimmen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität.
Die Ringe sowie die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser klassische Chromstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Beständigkeit gegen Ermüdungserscheinungen unter wechselnden Lastbedingungen aus.
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