NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,47 € | 84,85 € |
| 30 | 8,93 € | 80,39 € |
Das Rillenkugellager 6313 ZZNRC3 von NSK bietet mit 65x140x33 mm, Deckscheiben und Sprengring eine montagefertige Lösung für anspruchsvolle Radiallasten.
Das einreihige Rillenkugellager 6313 ZZNRC3 ist für industrielle Konstruktionen ausgelegt, bei denen neben hohen radialen Kräften auch eine feste axiale Fixierung im Gehäuse gefordert ist. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt dieses Modell über eine Ringnut mit Sprengring am Außenring. Beidseitige Blechabdeckungen schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, während der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper führt.
Dieses Wälzlager eignet sich für rotierende Wellen und industrielle Konstruktionen, bei denen axiale Halteelemente im Gehäuse eingespart werden sollen. Durch den Sprengring am Außenring lässt sich die Lagereinheit direkt axial festlegen. Die Konstruktion nimmt neben primären Radialbelastungen auch moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad für thermisch beanspruchte Betriebsumgebungen.
Die Kombination aus Sprengringnut und leicht erhöhter Radiallagerluft C3 erleichtert die Konstruktion bei thermisch beanspruchten Wellen. Die C3-Lagerluft gleicht wärmebedingte Ausdehnungen von Welle oder Innenring aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen. Gleichzeitig dient der vormontierte Sprengring als Anschlag im Lagergehäuse, was den Bearbeitungsaufwand der Gehäusebohrung reduziert. Die Spaltdichtungen (ZZ) erzeugen im Vergleich zu berührenden Dichtungen keine zusätzliche Reibungswärme.
Die Maße betragen 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Ausführung für einreihige Rillenkugellager aus Wälzlagerstahl.
Das Kürzel ZZ steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Stahlblech zum Schutz gegen Staub. Der Zusatz NR bezeichnet eine Ringnut im Außenring inklusive passendem Sprengring zur axialen Arretierung. C3 weist auf eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin.
Ein Sprengring vereinfacht die Gehäusekonstruktion erheblich. Er greift in eine entsprechende Aussparung oder dient als formschlüssiger Anschlag an der Gehäusewand, wodurch separate Gehäusedeckel oder aufwendige Halteringe zur axialen Sicherung des Wälzlagers entfallen können.
Der vorgesehene Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten Wälzlagerstahl und Schmierstoffe ihre Funktionseigenschaften, solange keine externen Hitzequellen auf die Lagerstelle einwirken.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (auch bezeichnet als PN oder ABEC 1) ausgeführt. Diese Genauigkeitsklasse bietet für herkömmliche Industrieantriebe ein ausgewogenes Verhältnis von Rundlaufgenauigkeit, Fertigungstoleranz und Passungsanforderungen.
C3 bedeutet, dass das Radialspiel zwischen Innenring, Außenring und Kugeln geringfügig größer als normal bemessen ist. Dies verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungssitze verwendet werden.
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