NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,90 € | 17,27 € |
| 25 | 1,81 € | 16,36 € |
| 50 | 2,73 € | 15,44 € |
Das Rillenkugellager 63/22 NRC3 von NSK mit 22 mm Bohrung bietet dank Sprengring eine einfache axiale Sicherung bei erhöhter C3-Lagerluft.
Beim Rillenkugellager 63/22 NRC3 handelt es sich um ein einreihiges Radial-Wälzlager des Herstellers NSK. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses offene Lager über einen Stahlblechkäfig. Mit den Abmessungen von 22 mm Bohrung, 56 mm Außendurchmesser sowie 16 mm Breite nimmt es vorwiegend Radiallasten und moderate Axiallasten auf. Konstrukteure nutzen die offene Bauweise für Schmiersysteme mit Öl oder Fett in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Rillenkugellager 63/22 NRC3 kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, die eine kompakte axiale Fixierung im Lagergehäuse erfordern. Durch den Sprengring im Außenring lässt sich das Lager formschlüssig arretieren, ohne dass Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe nötig sind. Der Einsatz erfolgt vorwiegend in Wellenlagerungen und Gehäusebaugruppen, bei denen Radialkräfte dominieren und der axiale Einbauraum begrenzt ist. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung den Innenraum vor Schmutzeintritt.
Die Kennzeichnung NR steht für eine Ringnut samt Sprengring im Außenring. Diese Bauform vereinfacht die Gehäusebohrung, da der Sprengring die axiale Positionierung direkt an der Gehäusestirnwand übernimmt. Der Zusatz C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen wirkt einem Klemmen entgegen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Lagerluft verringern. In der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) gefertigt, bietet das Lager eine definierte Laufgenauigkeit für industrielle Anwendungen.
Mit einem Innendurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 56 mm und einer Breite von 16 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen dieser Baugröße. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich des vorgesehenen Wellensitzes sowie der Gehäusebohrung mit diesen Abmessungen.
Die Kennzeichnung NR steht für eine umlaufende Ringnut im Außenring, in die ein passender Sprengring eingesetzt ist. Dieser Sprengring dient der axialen Sicherung des Wälzlagers in einer durchgehenden Gehäusebohrung. Dadurch entfallen aufwendige Gehäuseabsätze oder separate Halteelemente.
Die Angabe C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie ist dafür ausgelegt, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder Verengungen durch feste Passsitze auszugleichen. Bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad Celsius trägt diese Lagerluft dazu bei, dass die Wälzkörper leichtgängig abrollen und nicht verspannen.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben besitzt diese Ausführung keine vorgegebene Fettfüllung im Innenraum. Das Lager wird bei der Montage über eine geeignete Fett- oder Ölumlaufschmierung versorgt. Die Auswahl des Schmiermittels richtet sich nach den auftretenden Drehzahlen und thermischen Bedingungen der Konstruktion.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Der bauseits eingebrachte Schmierstoff sowie externe Gehäusedichtungen sollten auf denselben Temperaturbereich ausgelegt sein, um einen zuverlässigen Betrieb zu unterstützen.
Gefertigt ist das Lager in der Toleranzklasse P0, die den Einstufungen PN und ABEC 1 entspricht. Dies beschreibt den gängigen Standard für Maß- und Formtoleranzen im allgemeinen Maschinenbau. Diese Genauigkeit deckt die Anforderungen regulärer Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben ab.
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