NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,27 € | 252,14 € |
| 5 | 26,54 € | 238,87 € |
Das Rillenkugellager 6026 MC3 von NSK dient als offenes Wälzlager mit 130 mm Bohrung, Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft anspruchsvollen Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6026 MC3 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen im industriellen Einsatz. Mit den Hauptabmessungen 130x200x33 mm nimmt die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ermöglicht eine freie Zirkulation des Schmierstoffs im System. Instandhalter und Einkäufer erhalten ein Bauteil der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) für schwere Antriebe.
Dieses Wälzlager eignet sich für schwere Lagerungsstellen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen erhöhte Betriebstemperaturen und Schwingungen auftreten. Durch die offene Bauweise bindet sich das Lager direkt an zentrale Öl- oder Fettschmierkreisläufe an. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit 130 mm Durchmesser, die dynamischen Kräften und thermischen Einflüssen ausgesetzt sind. Die Konstruktion deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab. Den Schutz vor Schmutz übernimmt bei diesem offenen Typ die übergeordnete Gehäuseabdichtung.
Die Kombination aus Messingkäfig und der Lagerluftklasse C3 empfiehlt sich bei thermisch und dynamisch fordernden Betriebsbedingungen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und widersteht starken Beschleunigungen sowie hohen Dauertemperaturen. Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse im laufenden Betrieb aus. Dadurch verringert das Lager das Risiko von Verspannungen zwischen Innen- und Außenring. Konstrukteure stimmen die Gehäusesitze auf den Außendurchmesser von 200 mm ab.
Der Innendurchmesser beträgt 130 mm, der Außendurchmesser 200 mm und die Breite 33 mm. Diese Abmessungen bestimmen die zylindrische Bauform des Lagers. Der Außenring ist ohne Flansch und ohne Ringnut gefertigt, wodurch er bündig in Gehäusebohrungen passt.
Die Kennzeichnung MC3 verweist auf zwei werkseitige Merkmale des Lagers. Der Buchstabe M steht für einen Käfig aus Messing, der die Kugeln auch bei Erschütterungen führt. Die Zusatzbezeichnung C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft, die zusätzlichen Dehnungsspielraum bei Erwärmung im Betrieb bietet.
Da dieses offene Lager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende System. Infrage kommen Schmieröl oder Schmierfett, abgestimmt auf den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Externe Dichtelemente am Gehäuse verhindern das Austreten des Schmierstoffs und das Eindringen von Schmutz.
Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie definiert die Fertigungstoleranzen für die 130-mm-Bohrung sowie den 200-mm-Außendurchmesser für zylindrische Lagersitze.
Eine C3-Lagerluft kommt zum Einsatz, wenn im Betrieb eine nennenswerte Temperaturdifferenz zwischen Welle und Gehäuse entsteht. Dehnt sich der Innenring wärmebedingt stärker aus als der Außenring, nimmt das Betriebsspiel ab. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch unter dieser Wärmeausdehnung klemmfrei und geräuscharm laufen.
Die Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch Formstabilität und Verschleißfestigkeit unter wechselnden Lasten aus. Der Käfig besteht aus Messing, wodurch das Bauteil für Einsatztemperaturen zwischen -20 und +150 Grad geeignet ist.
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