NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,53 € | 162,00 € |
| 20 | 17,06 € | 153,47 € |
Das Rillenkugellager 61834 -C3 von NKE Steyr bietet bei Maßen von 170x215x22 mm einen platzsparenden Querschnitt und erhöhte Lagerluft.
Dieses einreihige Rillenkugellager 61834 -C3 verbindet einen großen Wellendurchmesser von 170 mm mit einem vergleichsweise geringen Außendurchmesser von 215 mm. Konstruktionen mit knappem radialem Bauraum profitieren von dieser schmalen Dünnring-Bauform. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt der Stahlblechkäfig die Wälzkörper in den tiefen Laufrillen. Die offene Ausführung erlaubt eine direkte Schmierstoffversorgung über das bauseitige System.
Der Einbau empfiehlt sich vor allem, wenn Hohlwellen oder große Achsdurchmesser bei gleichzeitig eng begrenztem radialem Bauraum gelagert werden. Das Lager nimmt vorrangig radiale Lasten auf, stützt durch die Laufrillengeometrie jedoch auch axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ist das Bauteil für thermisch anspruchsvollere Umgebungen ausgelegt, sofern eine externe Gehäuseabdichtung vorliegt.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen rotierendem Innenring und stehendem Außenring aus. Bei festen Passungen auf der 170-mm-Welle trägt das erhöhte Radialspiel dazu bei, ein unzulässig enges Betriebsspiel zu vermeiden. Diese Variante eignet sich für Betriebszustände mit spürbarer Wärmeentwicklung oder erhöhten Drehzahlen.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 22 mm zählt das Lager zu den Dünnringlagern. Durch das günstige Verhältnis von großem Wellendurchmesser zu geringer Bauhöhe eignet es sich für radial beengte Einbausituationen.
Das Nachsetzzeichen C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Freiraum trägt dazu bei, dass das Lager auch bei Erwärmung im Betrieb oder nach dem Aufpressen auf eine Welle mit festem Sitz nicht klemmt und die Drehbewegung leichtgängig bleibt.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben gelangt Schmierstoff aus dem umgebenden System ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit muss bei dieser offenen Ausführung über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre Formstabilität, sofern der verwendete Schmierstoff denselben Bereich abdeckt.
Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 bzw. PN, die international der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt industrielle Anforderungen an Maschinen und Aggregate ab, bei denen keine speziellen Hochpräzisionspassungen gefordert sind.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Zur Führung der Kugeln dient ein Stahlblechkäfig, der sich durch geringes Eigengewicht sowie gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen auszeichnet.
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