FAG
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6324 -J20C-C3 von FAG schützt mit den Abmessungen 120x260x55 mm vor schädlichem Stromdurchgang in anspruchsvollen Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6324 -J20C-C3 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager mit 120 mm Bohrung, 260 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt diese offene Bauform vor allem radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Eine Besonderheit bildet die isolierende Beschichtung auf der Außenfläche des Innenrings. Sie ist für Durchschlagspannungen bis 3000 Volt ausgelegt und soll das Fließen von parasitären Strömen über die Wälzkörper unterbinden.
Elektrische Maschinen wie größere Elektromotoren oder Generatoren bilden das typische Einsatzfeld für das Rillenkugellager 6324 -J20C-C3. Dort können elektrische Spannungen zwischen Welle und Gehäuse entstehen. Ohne Isolierung führen Stromdurchgänge zu Funkenerosion auf den Laufbahnen, was Riffelbildung und vorzeitigen Lagerausfall bewirken kann. Die J20C-Isolierung unterbricht diesen Stromkreis. Das offene Design ohne Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Einbindung in öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme innerhalb eines geschützten Gehäuses.
Die Kennzeichnung J20C weist auf eine isolierende Schicht am Innenring hin, die Spannungsspitzen bis 3000 Volt abwehrt. In Kombination mit der leicht erhöhten radialen Lagerluft C3 gleicht das Lager betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus. Wenn Maschinen unter Last Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad erreichen, dehnt sich die Welle meist stärker aus als das Gehäuse. Die C3-Lagerluft beugt mechanischen Verspannungen vor. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei der normalen Toleranzklasse P0/ABEC 1.
Dieses einreihige Rillenkugellager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 55 mm. Es verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut. Das Bauteil ist als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt.
Das Kürzel J20C kennzeichnet eine stromisolierende Beschichtung auf der Außenfläche des Innenrings. Diese Schicht schützt das Lager gegen Durchschlagspannungen von bis zu 3000 Volt. Dadurch trägt das Bauteil dazu bei, elektrische Stromdurchgänge über die Wälzkörper zu vermeiden, die sonst zu Kraterbildung und Materialschäden auf den Laufbahnen führen.
Die Angabe C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Sie bietet den Wälzkörpern zusätzlichen Spielraum, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb erwärmen und ausdehnen. Dadurch mindert die C3-Lagerluft das Risiko eines Klemmens bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 der Ringe und Wälzkörper als auch der integrierte Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Einsatzbereich ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt zusätzlich vom bauseits gewählten Schmierstoff ab.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtungen und ohne Fettfüllung gefertigt ist, benötigt es eine geeignete externe Schmierstoffversorgung. Sie können es flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Die offene Konstruktion erfordert ein geschütztes Maschinengehäuse mit externen Dichtelementen, um Verunreinigungen und Schmiermittelverlust zu vermeiden.
Die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet) entspricht dem üblichen Industriestandard für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie eignet sich für den Großteil aller allgemeinen Industrieanwendungen und Elektromotoren, bei denen keine extrem eingeengten Fertigungstoleranzen vorgeschrieben sind.
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