FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 81,65 € | 1.551,29 € |
| 3 | 163,30 € | 1.469,64 € |
Das Rillenkugellager 6056 -M von FAG bietet mit 280 mm Bohrung und stabilem Messingkäfig eine langlebige Lösung für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben.
Mit dem Rillenkugellager 6056 -M von FAG steht ein offenes, einreihiges Radialkugellager für große Wellendurchmesser bereit. Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und decken einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Neben hohen Radialkräften nimmt die Konstruktion auch beidseitig wirkende Axialbelastungen auf. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN lässt sich diese Ausführung in präzise bearbeitete Gehäuse einpassen.
Mit seinen Abmessungen von 280x420x65 mm eignet sich das Großlager für Konstruktionen, die eine stabile Führung massiver Wellen erfordern. Da die Bauform offen ausgeführt ist und weder Flansch noch Ringnut aufweist, lässt sich das Lager bündig montieren und direkt an externe Schmiersysteme anbinden. Typische Einsatzfelder finden sich dort, wo ein kontinuierlicher Schmierstoffkreislauf vorhanden ist und kombinierte Kräfte auf die Lagerstelle einwirken.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper exakt auf Abstand hält. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei Schwingungen und Stoßbelastungen aus und bringt günstige Notlaufeigenschaften mit. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft dient dazu, dass das Bauteil nach der Montage auf Welle und im Gehäuse mit passendem radialem Betriebsspiel läuft.
Mit 280 mm Bohrungsdurchmesser, 420 mm Außendurchmesser und 65 mm Breite entspricht das Lager genormten Großabmessungen. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, sodass sich der zylindrische Ring bündig in vorbereitete Gehäusebohrungen montieren lässt.
Der Kennbuchstabe M verweist auf die Ausführung mit einem massiven Messingkäfig. Diese Käfigbauform führt die Wälzkörper präzise entlang der Laufbahnen. Messing eignet sich besonders für Anwendungen mit auftretenden Vibrationen, Stoßkräften oder wechselnden Drehzahlen.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtungen, wodurch Schmierstoffe aus externen Öl- oder Fettsystemen ungehindert an die Kontaktzonen gelangen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei solchen Konstruktionen über das umgebende Maschinengehäuse.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie des Messingkäfigs ist für dieses Spektrum ausgelegt. Das eingesetzte Schmiermittel muss auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Gefertigt wird die Ausführung mit normaler Radiallagerluft innerhalb des Toleranzfelds der Klasse P0. Diese Standardluft eignet sich für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse, sodass nach dem Einbau bei Betriebstemperatur ein angemessenes Radialspiel vorliegt.
Als einreihiges Radialkugellager überträgt das Bauteil neben primären Radiallasten auch Axialkräfte in beiden Richtungen. Die tiefen Laufrillen stützen axiale Lastanteile ab, wodurch sich das Lager zur axialen und radialen Wellenführung einsetzen lässt.
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