NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,29 € | 5,53 € |
| 50 | 0,57 € | 5,25 € |
| 150 | 0,87 € | 4,95 € |
| 250 | 1,15 € | 4,67 € |
Das Rillenkugellager 6302 NR von NSK (15x42x13 mm) bietet dank Ringnut und Sprengring eine direkte axiale Fixierung im Gehäuse.
Das Rillenkugellager 6302 NR ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm und einer Breite von 13 mm entspricht es den Standardabmessungen der Baureihe 63. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager vor allem für Konstruktionen mit externem Schmierkreislauf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufbahnen.
Lagerungen dieser Bauart nehmen neben radialen Kräften auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie in mechanischen Antriebssträngen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Laufbahnen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch ein breites Spektrum industrieller Umgebungsbedingungen abgedeckt wird.
Das Nachsetzzeichen NR kennzeichnet eine Ringnut im Außenring zusammen mit dem passenden Sprengring. Dieser Ring dient als axialer Anschlag und sichert das Lager formschlüssig in der Gehäusebohrung. Dadurch entfallen konstruktiv zusätzliche Gehäuseschultern oder separate Sicherungsringe, was die axiale Baulänge verringert. Für die Fertigung des Lagersitzes genügt eine durchgehende Gehäusebohrung mit Freistich, was die mechanische Bearbeitung vereinfacht.
Das Kürzel NR weist auf eine umlaufende Ringnut im Außenring hin, in die bereits ein Sprengring eingesetzt ist. Dieser Sprengring ermöglicht eine formschlüssige axiale Arretierung direkt in der Gehäusebohrung. Halteschultern oder zusätzliche Gehäusedeckel zur Lagersicherung können dadurch im Gehäuse entfallen.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 13 mm. Es gehört zur maßlich genormten Baureihe 6302 und wird in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Der Werkstoff für Ringe und Kugeln ist Wälzlagerstahl 100Cr6.
Dieses Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt, die für übliche Passungsverhältnisse und Standardbetriebstemperaturen ausgelegt ist. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Kugeln zwischen den Laufbahnen vor dem Einbau. Sie gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen der Bauteile sowie minimale Verengungen durch den Presssitz auf der Welle aus.
Als offenes Kugellager besitzt das Modell keine Dicht- oder Deckscheiben. Es muss daher über das umgebende System, etwa durch ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine regelmäßige Nachfettung, mit Schmierstoff versorgt werden. Gleichzeitig muss die Einbaustelle durch externe Dichtungen wie Wellendichtringe vor eindringendem Schmutz geschützt werden.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig decken dieses Temperaturspektrum ab. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die im jeweiligen Betriebszustand herrschenden Temperaturen freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Durch die offene Form lässt er ausreichend Raum für den ungehinderten Schmiermittelfluss zu den Wälzkörpern und Laufbahnen des Lagers.
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