FAG
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Das stromisolierte Rillenkugellager 6217 -J20AA-C3 von FAG schützt mit den Maßen 85x150x28 mm vor schädlichem Stromdurchgang in anspruchsvollen Industrieumgebungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6217 -J20AA-C3 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit integrierter Stromisolierung. Die Beschichtung am Außenring ist für Durchschlagsspannungen bis 3000 Volt ausgelegt und hemmt Lagerströme, die andernfalls zu Riffelbildung und vorzeitigem Ausfall führen. Mit einer Bohrung von 85 mm, 150 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite kombiniert diese Ausführung eine genormte Bauform mit einem stabilen Stahlblechkäfig für elektrisch beanspruchte Antriebe.
Der Einsatz erfolgt vorrangig in Maschinen, bei denen elektrische Spannungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können. Typische Einsatzfelder finden sich in frequenzumrichtergesteuerten Elektromotoren sowie Generatoren. Die isolierte Mantelfläche des zylindrischen Außenrings unterbricht den Stromkreis über die Wälzkörper. Neben dem Schutz vor elektrischer Beschädigung nimmt das Lager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf und arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Dieses Lager verfügt über eine leicht erhöhte Radiallagerluft C3. Das vergrößerte Betriebsspiel gleicht betriebsbedingte Erwärmungen sowie Durchmessereinengungen aus, die durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse entstehen. Da es sich um ein offenes Lager ohne eigene Dichtelemente handelt, erfordert der Einbau eine externe Abdichtung der Lagerstelle. Dies trägt dazu bei, dass Schmierfett im System verbleibt und keine Fremdpartikel an Laufbahnen und Wälzkörper gelangen.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 28 mm entspricht das Lager den standardisierten Abmessungen. Diese Werte ermöglichen einen passgenauen Sitz auf der Welle sowie im zylindrischen Gehäuse ohne zusätzliche Flansche.
Die Isolierschicht auf den Außenflächen des Außenrings schützt vor Spannungsdurchschlägen bis 3000 Volt. Sie verhindert, dass parasitäre Ströme von der Welle über die Wälzkörper fließen. Dadurch werden typische Schäden wie Elektroerosion, Schmelzkrater und vorzeitige Schmierstoffalterung vermieden.
Die Lagerluft C3 kennzeichnet ein größeres Radialspiel im Vergleich zur Normalausführung. Diese Reserve kompensiert die thermische Ausdehnung bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring. Zudem verhindert das Spiel ein Verspannen des Lagers bei strammen Wellen- und Gehäusepassungen.
Zwischen -30 und +150 Grad liegt der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager. Durch die Kombination aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und einem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig bleibt die Formstabilität der Komponenten über das gesamte definierte Temperaturfenster hinweg erhalten.
Als offenes Lager erzeugt die Konstruktion kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Allerdings müssen Konstrukteure eine externe Abdichtung im Gehäusedeckel vorsehen, um das Lager vor Verschmutzung zu schützen und den Schmierstoffverlust im laufenden Betrieb zu verhindern.
Mit der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, entspricht das Lager der Klassifizierung ABEC 1. Diese Normaltoleranz definiert Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit, passend für die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
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