FAG
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Das Rillenkugellager 6216 -J20AA-C3 von FAG bietet Stromisolierung bis 3000 Volt und leicht erhöhte C3-Lagerluft bei 80 mm Bohrung.
Das einreihige Rillenkugellager 6216 -J20AA-C3 von FAG eignet sich zur Übertragung radialer Kräfte sowie axialer Lasten in beide Richtungen. Mit den Hauptabmessungen 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite entspricht die Konstruktion der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein solider Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gleichmäßig zwischen den Laufbahnen des Lagers.
Dieses offene Wälzlager kommt bevorzugt in elektrischen Maschinen zum Einsatz, bei denen schädlicher Stromdurchgang vermieden werden muss. Die Beschichtung der Außenflächen des Außenrings isoliert Spannungen bis 3000 Volt gegenüber dem Gehäuse. Dadurch beugt das Bauteil typischen Elektroerosionsschäden an den Laufbahnen, wie Riffelbildung oder vorzeitiger Schmierstoffalterung, vor. Der zulässige Betriebsbereich liegt dabei zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Das Kürzel J20AA kennzeichnet die elektrische Isolationsschicht auf dem Außenring, die Streuströme hemmt und die Betriebssicherheit der Lagerstelle unterstützt. In Kombination mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 nimmt das Bauteil wärmebedingte Ausdehnungen im Betrieb auf. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, stimmen Konstrukteure Schmierstoffart und externe Abdichtung individuell auf das Maschinengehäuse ab.
Das einreihige Rillenkugellager besitzt eine isolierende Beschichtung auf den Außenflächen des Außenrings, die Spannungsdurchschläge bis 3000 Volt hemmt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig und erhöhter Radiallagerluft C3, eignet es sich für industrielle Anwendungen in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 26 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
In modernen Industrieantrieben fließen häufig hochfrequente Lagerströme über die Welle ab. Ohne Isolierung springen Funken über Schmierfilm und Wälzkörper über, was zu Kraterbildung und Materialausbrüchen führt. Die isolierende Beschichtung am Außenring unterbricht diesen Stromkreis bis zu einer Durchschlagsspannung von 3000 Volt wirkungsvoll.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, dass das Lager auch bei wärmebedingter Ausdehnung von Welle oder Gehäuse sowie bei festen Passungen reibungsarm und ohne unzulässige Verspannungen abrollt.
Als offene Variante verfügt das Lager über keine werksseitigen Dicht- oder Deckscheiben. Die Schmierung mit Fett oder Öl erfolgt direkt über das umgebende Maschinengehäuse. Um das Eindringen von Schmutz sowie Schmierstoffverlust zu verhindern, sind geeignete externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme an der Lagerstelle vorzusehen.
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