KOYO
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Das Rillenkugellager 6217 -2RSC3 von JTEKT-KOYO bietet mit 85x150x28 mm beidseitige Schleifdichtungen und vergrößerte C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6217 -2RSC3 ist ein vielseitig einsetzbares Wälzlager für Radialbelastungen und moderate Axialkräfte. Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 28 mm entspricht das Bauteil der Normaltoleranz P0. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen schützen das Innere vor Schmutzpartikeln und halten das Schmiermittel im Lager.
Konstrukteure nutzen dieses Lager vor allem in rotierenden Baugruppen, Maschinenkomponenten und Industrieanlagen mit 85-mm-Welle. Dank der beidseitigen Schleifdichtungen (2RS) eignet sich das Lager für Umgebungen, in denen Staub, Feuchtigkeit oder Spritzwasser auftreten können. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Die C3-Ausführung eignet sich insbesondere für Baugruppen, bei denen betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen.
Bei der Auslegung der Lagerstelle spielen Lagerluft und Dichtungskonzept eine zentrale Rolle. Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieses zusätzliche Spiel wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Die schleifenden 2RS-Dichtlippen liegen direkt am Innenring an. Sie bieten einen wirksamen Schutz gegen Fremdkörper und Feuchtigkeit, erzeugen im Vergleich zu berührungslosen Deckscheiben jedoch eine geringfügig höhere Reibung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 28 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusen nach Standardmaß. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über Flansch noch Nut.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtungen aus elastomerem Werkstoff. Diese Dichtlippen berühren die Innenringschulter und schützen das Lagerinnere vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und festen Verunreinigungen. Zudem halten sie das ab Werk eingebrachte Schmierfett im Lagerinneren.
Die Bezeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft über dem Normalbereich. Sie wird gewählt, wenn durch thermische Ausdehnung im Betrieb oder durch enge Übermaßpassungen auf der Welle das radiale Spiel verringert wird. Das zusätzliche Anfangsspiel sorgt dafür, dass das Wälzlager auch bei Betriebswärme frei dreht.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, den Stahlblechkäfig sowie die Dichtungswerkstoffe bestimmt. Für Anwendungen außerhalb dieser Temperaturspanne sind gesonderte Lagerausführungen und Schmierstoffe erforderlich.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aufweist. Zur Führung der Wälzkörper dient ein formstabiler Stahlblechkäfig. Diese Kombination bietet hohe Belastbarkeit bei regulären radialen und axialen Kräften im Maschinenbau.
Das Kugellager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Genauigkeitsklasse deckt die typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und der Antriebstechnik ab. Sie definiert praxisgerechte Rundlauf- und Maßhaltigkeitswerte für die zylindrischen Lagersitze auf der Welle und im Gehäuse.