KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 5,50 € | 49,56 € |
Das Rillenkugellager 6020 C3 von JTEKT-KOYO bietet mit 100 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischer Belastung.
Das Rillenkugellager 6020 C3 von JTEKT-KOYO ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für vorwiegend radiale Belastungen. Durch die tiefe Laufrille nimmt diese Bauform zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende System, während der Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig führt. Ohne schleifende Dichtungen arbeitet das Lager zudem mit geringem Drehwiderstand.
Dieses Radialkugellager dient zur Lagerung von Wellen mit 100 mm Durchmesser im klassischen Maschinen-, Getriebe- und Anlagenbau. Der Einbau erfolgt vorwiegend in geschlossenen Gehäusen, in denen ein vorhandener Schmieröl- oder Schmierfettkreislauf die Schmierung übernimmt. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht den gängigen Standardanforderungen für zylindrische Lagersitze in industriellen Umgebungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Dieser interne Spielraum gleicht Passungsübermaße beim Einpressen auf die Welle sowie betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus. Bei Einsatztemperaturen zwischen -20 und +150 Grad mindert das vergrößerte Radialspiel die Gefahr von Verspannungen im Wälzkörpersatz und trägt zu einem reibungsarmen Lauf bei.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 24 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch ausgeführt. Dank dieser Hauptabmessungen passt das Wälzlager in genormte Gehäusebohrungen des industriellen Maschinenbaus.
Das Kürzel C3 signalisiert eine radial vergrößerte Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spalt zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn feste Einbaupassungen oder betriebliche Erwärmungen das Betriebsspiel im laufenden Einsatz verringern. Dadurch bleibt die Drehbewegung ohne unzulässige Verspannung erhalten.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Deck- oder Dichtscheiben. Diese Ausführung ermöglicht den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen aus dem Getriebe- oder Ölkreislauf der Maschine. Gleichzeitig verringert der Verzicht auf schleifende Dichtungen den inneren Drehwiderstand, erfordert jedoch eine saubere, vor Schmutz geschützte Gehäuseumgebung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die maßliche Stabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der verbaute Stahlblechkäfig decken diesen thermischen Einsatzbereich ab. Für den Betrieb müssen Sie lediglich einen Schmierstoff wählen, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Innenring, Außenring und die kugelförmigen Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Zur Führung der rollenden Elemente dient ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech. Diese Kombination verleiht dem Bauteil eine hohe Formbeständigkeit bei stetiger dynamischer Beanspruchung.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN), international auch als ABEC 1 klassifiziert. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen des regulären Getriebe- und Vorrichtungsbaus ab, sofern die Lagersitze auf Welle und Gehäuse nach den gängigen Normvorgaben gefertigt sind.