NKE
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Das einreihige Rillenkugellager 61956 -M von NKE Steyr bietet mit seinen Maßen von 280x380x46 mm eine stabile Lagerung für schwere Wellen.
Das Rillenkugellager 61956 -M ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl für Anwendungen mit großem Wellendurchmesser. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den massiven Messingkäfig führt das Lager die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen vibrationsarm. Mit seiner normalen Radiallagerluft eignet sich diese Ausführung für präzise geführte Maschinenwellen in sauberen Industrieumgebungen.
Dieses Großlager kommt bei Wellenlagerungen mit großem Durchmesser zum Einsatz, die eine kompakte radiale Bauweise erfordern. Durch den Außendurchmesser von 380 mm und die Querschnittshöhe von 46 mm spart die Bauform radialen Bauraum ein. Da das Lager offen konstruiert ist, bindet es sich direkt in bauseits vorhandene Öl- oder Fettumlaufschmierungen ein. Das umgebende Gehäuse übernimmt dabei die Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Der Kennbuchstabe M steht für einen Massivkäfig aus Messing. Der Werkstoff Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, günstige Notlaufeigenschaften und geringe Reibung an den Wälzkörpern aus. Der Käfig nimmt starke Beschleunigungen sowie stoßartige Belastungen im laufenden Betrieb auf. Zusammen mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt das Lager thermische Bedingungen im industriellen Dauerbetrieb ab.
Die Bohrung beträgt 280 mm, der Außendurchmesser liegt bei 380 mm und die Breite misst 46 mm. Diese Abmessungen zeichnen sich durch einen schlanken Querschnitt bei gleichzeitig großem Innendurchmesser aus. Konstruktionen im Großmaschinenbau können dadurch radialen Einbauraum einsparen.
Das Nachsetzzeichen -M weist auf einen Massivkäfig aus Messing hin. Ein Messingkäfig eignet sich für hohe mechanische Beanspruchungen, Vibrationen und Stoßbelastungen. Zudem weist Messing günstige Gleiteigenschaften auf, was die Reibung zwischen den Käfigtaschen und den Wälzkörpern aus Standard-Wälzlagerstahl verringert.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo eine externe Gehäuseabdichtung vorliegt und das Lager über einen bestehenden Öl- oder Fettkreislauf versorgt wird. Das Schmiermittel kann dadurch ungehindert durch die Laufbahnen zirkulieren.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Rillenlaufbahnen und den Wälzkörpern vor dem Einbau. Die normale Radiallagerluft eignet sich für übliche Einbaupassungen und Betriebsbedingungen ohne außergewöhnliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) sowie die thermische Beständigkeit des Messingkäfigs ermöglichen den Einsatz in diesem Temperaturfenster. Für die tatsächliche Grenze im Betrieb ist die thermische Stabilität des verwendeten Schmierstoffs maßgeblich.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN oder ABEC 1. Diese Einstufung regelt Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Wellen- und Gehäusesitze. Sie deckt die Anforderungen an Rundlauf und Maßhaltigkeit im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab.
NKE AUSTRIA GmbH
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