NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das einreihige Rillenkugellager 61934 von NKE Steyr (170x230x28 mm) bietet geringen Bauraumbedarf bei normalen Radialbelastungen für offene Schmiersysteme.
Beim Rillenkugellager 61934 handelt es sich um ein offenes Wälzlager mit besonders schmalem Querschnitt. Dieses Modell von NKE Steyr verfügt über einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von lediglich 28 mm. Das einreihige Lager nimmt radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen eignet sich diese Bauart vor allem für geschmierte Gehäusesysteme.
Das Rillenkugellager 61934 kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo bei großen Wellendurchmessern nur sehr begrenzter radialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch das günstige Querschnittsverhältnis reduziert die Konstruktion das Bauteilgewicht. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit kompakten Bauräumen. Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb ist eine saubere Einbauumgebung, da Schmutzpartikel ohne externe Abdichtung ungehindert in die Laufbahnen des offenen Wälzlagers eindringen könnten.
Da dieses Lager keine herstellerseitigen Dichtscheiben besitzt, obliegt die Abdichtung der umgebenden Konstruktion. Sie wählen ein passendes Schmiermittel, meist Öl oder Fett, das innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad Celsius arbeitet. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gleichmäßig. Die gefertigte Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) sowie die normale Radiallagerluft erfordern exakt bearbeitete Lagersitze, um ein Verspannen der Ringe zu vermeiden.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 170 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 230 mm für die Gehäusepassung und eine Gesamtbreite von 28 mm. Durch diesen geringen Querschnitt gehört es zu den schmalen Baureihen, die sich platzsparend in Baugruppen mit großen Wellenabmessungen integrieren lassen.
Offene Wälzlager besitzen keine berührenden Dichtscheiben oder Deckscheiben. Dadurch entsteht im Lager keine Reibung durch Dichtlippen. Dies begünstigt einen leichten Lauf, erfordert jedoch eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Staub und Feuchtigkeit sowie eine regelmäßige Schmierung über das umgebende System.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Ringe und Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maßstabilität. Wichtig ist, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im lastfreien Zustand. Sie ist auf Standard-Einbaupassungen und moderate Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring abgestimmt, sodass im Betrieb ein ruhiger und klemmfreier Lauf unterstützt wird.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Kugeln auf definiertem Abstand zueinander und verhindert deren Berührung im Betrieb. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Beständigkeit gegenüber üblichen Industrie-Schmierstoffen aus, wodurch er vielfältige Betriebsbedingungen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs abdeckt.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 (auch PN genannt, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Abweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Sie deckt die Anforderungen der meisten regulären Anwendungen im industriellen Maschinenbau vollständig ab.
NKE AUSTRIA GmbH
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