SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 10,88 € | 97,93 € |
Das Rillenkugellager 6314 NR von SKF bietet mit 70x150x35 mm und integriertem Sprengring eine platzsparende Lösung zur axialen Fixierung im Gehäuse.
Das Rillenkugellager 6314 NR ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offenes Lager ausgelegt, nimmt es vorwiegend radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung stammt von SKF Wälzlager und besitzt eine Toleranzklasse nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Mit einer normalen Radiallagerluft gefertigt, eignet sich dieses Maschinenelement für Konstruktionen mit herkömmlichen Passungsverhältnissen und stabilen Betriebstemperaturen.
Konstrukteure nutzen diese Bauform bevorzugt in Lagerungsanordnungen, bei denen der Bauraum in axialer Richtung begrenzt ist. Die Kombination aus Außen- und Innenring, tiefen Laufrillen und einem geführten Stahlblechkäfig erlaubt den Einsatz bei gleichförmigen sowie wechselnden Drehzahlen. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsarm. Das Lager lässt sich direkt in geschmierte Gehäusekreisläufe einbinden, beispielsweise bei permanenter Öl- oder gezielter Fettschmierung.
Die Kennzeichnung NR weist auf eine Ringnut mit eingesetztem Sprengring im Außenring hin. Dieser Sprengring stützt das Lager axial an der Gehäusewand ab. Dadurch entfallen Gehäuseschultern oder zusätzliche Sicherungsringe, was die Gehäusebohrung vereinfacht und Bauraum einspart. Zu beachten ist bei der Konstruktion eine passende Nutaufnahme im Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 35 mm. Der am Außenring angebrachte Sprengring ragt radial über den Außendurchmesser hinaus, um die axiale Fixierung im Gehäuse zu übernehmen.
Das Nachsetzzeichen NR steht für eine Ringnut im Außenring (N), in die bereits ein passender Sprengring (R) eingesetzt ist. Diese Konstruktion vereinfacht die Gehäusegestaltung erheblich. Der Sprengring übernimmt die axiale Festlegung des Lagers im Gehäusesitz, sodass Sie auf aufwendige Gehäusedeckel oder eingearbeitete Gehäuseschultern verzichten können.
Dieses Modell besitzt keine integrierten Dichtungen und wird als offenes Lager geführt. Wälzkörper und Laufbahnen sind von beiden Seiten frei zugänglich. Daher ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich. Das offene Design sorgt für ein niedriges Reibungsmoment und gestattet die Schmierung über den betrieblichen Schmierstoffkreislauf.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der verwendete 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig arbeiten in diesem Spektrum formstabil. Berücksichtigen Sie bei der Inbetriebnahme, dass der gewählte Schmierstoff (Öl oder Fett) ebenfalls für den geplanten Betriebstemperaturbereich geeignet sein muss.
Eine normale Radiallagerluft bedeutet, dass das Lager mit dem Standard-Lagerspiel gefertigt wurde. Dieser Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen reicht aus, um die übliche Passungsüberdeckung beim Einpressen sowie moderate Wärmedehnungen auszugleichen. Bei extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring empfiehlt sich stattdessen die Prüfung einer vergrößerten Lagerluftklasse.
Im Inneren führt ein gestanzter Stahlblechkäfig die Kugeln in gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Gewicht sowie Festigkeit aus. Sie sind unempfindlich gegenüber den meisten Industrieschmierstoffen und tragen zur gleichmäßigen Führung der Wälzkörper bei normalen und höheren Drehzahlen bei.
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