SNR
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| 30 | 7,78 € | 70,11 € |
Rillenkugellager 6315 von SNR Wälzlager mit 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6315 ist ein einreihiges Radialkugellager, das für vorrangig radiale Belastungen sowie beidseitig wirkende Axialkräfte konstruiert ist. Durch den stabilen Querschnitt der Baureihe 63 nimmt die Komponente höhere Lasten auf als schmalere Bauformen gleicher Bohrung. Bei Abmessungen von 75 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite kommt dieses Bauteil in mechanischen Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus zum Einsatz. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Dieses einreihige Radialkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen neben Querkräften auch axiale Führungskräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in stationären Industrieanlagen und Maschinenantrieben mit kontinuierlicher Beanspruchung. Die tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring führen die Wälzkörper präzise, was einen ruhigen Lauf begünstigt. In geschlossenen Gehäusen nutzt die offene Ausführung das vorhandene Schmieröl oder Schmierfett der Konstruktion.
Bei der Konstruktion sind neben dem Bauraum von 75x160x37 mm die Schmierung und die Dichtwirkung des Gehäuses wesentlich. Da die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, bewahrt eine externe Gehäusedichtung die Laufbahnen vor eindringenden Partikeln. Der Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad bietet Spielraum für thermisch beanspruchte Umgebungen. Das Schmiermittel ist passend zur tatsächlichen Betriebstemperatur und Drehzahl abzustimmen.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 37 mm beansprucht dieses Wälzlager einen klar definierten Einbauraum. Diese genormten Hauptabmessungen der Baureihe 63 bestimmen den erforderlichen Sitz im Lagergehäuse sowie auf der Welle.
Einreihige Rillenkugellager nehmen primär radiale Kräfte senkrecht zur Welle auf. Durch die ununterbrochenen Laufrillen übertragen sie zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen. Bei kombinierter Lastverteilung sorgt der Wälzkörperkontakt für eine Kraftübertragung im Betrieb.
Der freigegebene Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Damit deckt das Lager sowohl Umgebungen mit mäßiger Kälte als auch thermisch beanspruchte Industrieanwendungen ab. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt maßgeblich von der Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs ab.
Da dieses Bauteil ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung extern über den Einbauraum. Anwender können das Lager mit Schmierfett befüllen oder über einen geschlossenen Ölkreislauf der Maschine versorgen. Eine regelmäßige Schmierstoffkontrolle ist dabei einzuplanen.
Lager der Baureihe 63 weisen bei gleichem Wellendurchmesser einen größeren Außendurchmesser und breitere Ringe auf als leichtere Baureihen. Dies ermöglicht den Einsatz größerer Wälzkörper, wodurch das Lager für höhere mechanische Beanspruchungen und stabile Führungsaufgaben ausgelegt ist.
Offene Wälzlager besitzen keinen eigenen Schutz gegen Umgebungseinflüsse. Dringen Schmutzpartikel oder Feuchtigkeit in die Laufbahnen ein, führt dies zu vorzeitigem Verschleiß. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Wälzkörper und verhindert gleichzeitig das Austreten des verwendeten Schmiermittels.
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