FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,85 € | 16,14 € |
| 25 | 1,70 € | 15,29 € |
| 50 | 2,55 € | 14,44 € |
Das Rillenkugellager 6307 -C-C4 von FAG bietet mit 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und C4-Lagerluft hohe Laufpräzision bei thermischen Differenzen.
Das einreihige Rillenkugellager 6307 -C-C4 von FAG ist als offenes Radialkugellager ohne Dichtscheiben ausgeführt. Es nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch Formstabilität und Belastbarkeit aus. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, wodurch sich das Lager leicht in bestehende Öl- oder Fettkreisläufe integrieren lässt.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Rillenkugellager bevorzugt für Anwendungen mit veränderlichen Betriebstemperaturen oder festen Presssitzen auf Welle und Gehäuse. Da die Bauform offen ist, eignet sich das Lager vor allem für geschlossene Gehäusekonstruktionen, die Schutz vor Schmutzeintrag bieten. Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere dort, wo thermische Ausdehnungen der Welle oder Temperaturgefälle ein vergrößertes internes Lagerspiel verlangen.
Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht temperaturbedingte Maßänderungen zwischen Innenring und Außenring wirksam aus. Dadurch verringert sich das Risiko von Verspannungen während des Laufs. Gleichzeitig sorgt die Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, für engere Maß- und Lauftoleranzen als bei Standardlagern. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und trägt zur Laufruhe bei. Prüfen Sie vor dem Einbau die Umgebungsabdichtung und wählen Sie ein passendes Schmiermittel.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen der genormten Baureihe 6307. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem Standardwert und über der Stufe C3 liegt. Dieses vergrößerte Spiel dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder starke Passungsüberdeckungen aufzunehmen, ohne dass die Wälzkörper im Betrieb klemmen.
Lager der Toleranzklasse P6, auch als ABEC 3 bezeichnet, weisen geringere Fertigungstoleranzen hinsichtlich Rundlauf und Abmessungen auf als normale Standardlager. Dies unterstützt einen ruhigen Lauf und verringert Vibrationen bei präzise geführten Wellen.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Diese Konstruktion ermöglicht eine direkte Zufuhr von externen Schmierstoffen, erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung oder getrennte Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl gefertigt. Zur Führung der Kugeln kommt ein stabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz, der die Reibung zwischen den beweglichen Elementen gering hält.
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