FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,48 € | 9,03 € |
| 50 | 0,95 € | 8,56 € |
| 100 | 1,43 € | 8,08 € |
Das Rillenkugellager 61903 -2Z bietet mit 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite zuverlässigen Schutz vor Schmutzpartikeln.
Das Rillenkugellager 61903 -2Z von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für kompakte Bauräume mit moderaten Radialkräften und leichten Axialkräften. Durch die schlanken Abmessungen von 17x30x7 mm findet die Baueinheit in zahlreichen Präzisionsantrieben Platz. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen, während beidseitige Deckscheiben das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen abschirmen. So unterstützt das Bauteil gleichmäßige Laufeigenschaften in Ihrer Konstruktion.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses Wälzlager bevorzugt in kompakten Baugruppen und Vorrichtungen mit begrenztem Einbauraum. Die geringe Querschnittshöhe erlaubt die Integration bei eng begrenzten Verhältnissen rund um die 17-mm-Welle. Da das Bauteil für einen Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt ist, deckt es typische thermische Anforderungen im Maschinenbau ab. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit normaler Rundlaufgenauigkeit nach Toleranzklasse P0.
Das Nachsetzzeichen 2Z kennzeichnet beidseitige Spaltdichtungen aus profiliertem Stahlblech. Diese Abdeckungen berühren den Innenring nicht, wodurch keine zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung an den Dichtstellen entsteht. Dadurch ermöglicht die Ausführung hohe Drehzahlen bei gleichzeitigem Schutz gegen Staub. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für sachgerecht tolerierte Wellen. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Umgebungsbedingungen berührungslose Deckscheiben erlauben oder ob feuchte Medien elastische Dichtlippen erfordern.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm und einer schmalen Breite von 7 mm ist das Lager kompakt bemessen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, sodass Sie das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen können.
Der Zusatz -2Z steht für zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech, die beidseitig im Außenring befestigt sind. Sie schützen die Wälzkörper vor festen Schmutzpartikeln und halten Schmierfett im Inneren. Da die Blechscheiben einen feinen Spalt zum Innenring bilden, erzeugen sie kein zusätzliches Reibmoment und eignen sich für höhere Drehzahlen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten Standard-Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei dauerhaft höheren Temperaturen oder extremen Kälteanwendungen sollten Sie auf spezielle Schmierstoffe oder wärmebehandelte Sonderlager ausweichen.
Ausgeführt ist das Modell mit normaler Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet). Diese Standardluft bietet im Betrieb einen ausgewogenen Kompromiss aus Laufruhe und radialer Führung. Bei Standardpassungen verbleibt nach dem Aufpressen auf die Welle genügend Betriebsspiel, um ein Klemmen der Kugeln bei normaler Erwärmung zu vermeiden.
Gefertigt wird das Wälzlager nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Planlauf der Stirnflächen im industriellen Maschinenbau.
Als Radialkugellager nimmt das Bauteil primär radiale Kräfte auf. Dank der tiefen Laufrillen an Innen- und Außenring kann es zusätzlich axiale Führungskräfte in beiden Richtungen übertragen. Reine oder sehr hohe Axiallasten sollten hingegen über spezialisierte Axial- oder Schrägkugellager abgefangen werden.
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