NKE
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Das Rillenkugellager 607 -2Z von NKE Steyr bietet mit den Maßen 7x19x6 mm und beidseitigen Deckscheiben eine kompakte Lagerung für rotierende Wellen.
Beim Rillenkugellager 607 -2Z handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 7 mm Durchmesser. Das Bauteil von NKE Steyr nimmt vorwiegend Radialkräfte sowie mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit stabilem Stahlblechkäfig, arbeitet das Wälzlager in der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstrukteure nutzen diese Miniaturbauform überall dort, wo begrenzter Bauraum eine präzise Wellenführung erfordert.
Dieses Miniatur-Rillenkugellager kommt vor allem bei schnellen Drehbewegungen und stark begrenztem Bauraum zum Einsatz. Kompakte Antriebe, feinmechanische Lagerungen und rotierende Wellen nutzen diesen Lagertyp für eine reibungsarme Führung. Die Ausführung mit 19 mm Außendurchmesser und 6 mm Breite ermöglicht platzsparende Gehäusekonstruktionen. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Lager für Standard-Betriebsbedingungen ohne erhöhte thermische Ausdehnung der Welle.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet zwei berührungsfreie Spaltdichtungen aus Stahlblech, die beidseitig im Außenring sitzen. Diese Abdeckungen halten grobe Schmutzpartikel sowie Fremdkörper vom Lagerinneren fern und unterstützen den Verbleib des Schmierstoffs in den Laufbahnen. Da die Blechscheiben die rotierenden Ringe nicht berühren, entsteht kein zusätzlicher Reibungswiderstand. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab und benötigt im geschlossenen Gehäuse geringen Wartungsaufwand.
Mit einem Innendurchmesser von 7 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 6 mm gehört die Baureihe 607 zu den Miniatur-Wälzlagern. Vor der Montage sollten der vorhandene Lagersitz sowie der Wellendurchmesser genau nachgemessen werden, um Passungsprobleme zu vermeiden.
-2Z kennzeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus gepresstem Stahlblech. Diese Scheiben bilden einen engen Spalt zur Innenringkante und schützen die Wälzkörper vor groben Verunreinigungen. Im Vergleich zu schleifenden Dichtungen bleibt das Reibungsmoment niedrig, was hohe Betriebsdrehzahlen begünstigt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der geführte Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für einen verlässlichen Betrieb muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die jeweilige Einsatztemperatur ausgelegt sein.
Als normale Radiallagerluft (häufig als CN bezeichnet) gilt das herstellungsbedingte Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Maß sorgt bei üblichen Passungswahlen für einen vibrationsarmen Lauf und verhindert ein Verspannen der Wälzkörper bei normalen Betriebstemperaturen.
Konstruktionsbedingt übertragen einreihige Rillenkugellager vorrangig radiale Kräfte, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die tiefen Laufrillen in den massiven Lagerringen nimmt die Ausführung zusätzlich mäßige axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Dies vereinfacht die Wellenführung in kompakten Aggregaten.
Toleranzklasse P0 (auch PN oder ABEC 1) definiert die genormte Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen von Wälzlagern. Sie bildet die wirtschaftliche Grundlage für übliche industrielle Anwendungen, bei denen keine extremen Rundlaufanforderungen nach höheren Präzisionsklassen vorgeschrieben sind.
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