FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 29,05 € | 551,97 € |
| 3 | 58,10 € | 522,92 € |
Das einreihige Rillenkugellager 61944 von FAG mit den Maßen 220x300x38 mm nimmt vorwiegend radiale Belastungen in kompakten Einbauräumen auf.
Das Rillenkugellager 61944 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen auf großen Wellen. Mit einer Bohrung von 220 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer schmalen Breite von 38 mm gehört es zu den maßlich schlanken Konstruktionen mit geringem radialem Querschnitt. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt radiale Führungskräfte sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und lässt sich exakt in Gehäuse ohne Flansch oder Nut einpassen.
Dieses Lager kommt vor allem im Maschinenbau und in industriellen Antriebssystemen zum Einsatz, wenn ein großer Wellendurchmesser mit begrenztem radialem Bauraum zusammentrifft. Die Einstufung in die Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 erfüllt reguläre Anforderungen an Laufgenauigkeit und Rundlauf. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius eignet sich die Baueinheit für thermisch beanspruchte Industrieumgebungen mit kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt diese Variante eine ungehinderte Zirkulation von Schmieröl oder Schmierfett direkt an den Laufbahnen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und reduziert Reibungseffekte bei mittleren bis hohen Drehzahlen. Bei der Konstruktion sollten Sie auf eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel achten. Zudem erleichtert die normale Radiallagerluft die Auslegung gängiger Wellen- und Gehäusesitze ohne unerwünschtes Lagerspiel.
Mit einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Breite von 38 mm beansprucht die Lagerstelle vergleichsweise wenig radialen Bauraum bei großem Wellendurchmesser. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Die Angabe der normalen Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unverbauten Zustand. Diese Ausführung ist für übliche Passungswahlen und reguläre Betriebstemperaturen konzipiert, sodass sich nach dem Aufpressen auf die Welle ein harmonisches Betriebsspiel ohne Klemmen einstellt.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Dicht- oder Deckscheiben, wodurch Schmierstoffe wie Öl oder Fett ungehindert die Laufbahnen erreichen und durchspülen können. Diese Bauform empfiehlt sich für geschlossene Getriebe- oder Maschinengehäuse, in denen die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über die Gehäusekonstruktion selbst gelöst ist.
Für dieses Lager ist ein Temperatureinsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Der verbaute Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig bewahren in diesem Fenster ihre Formstabilität. Bei der Auslegung müssen Sie lediglich darauf achten, dass das gewählte Schmiermittel den auftretenden Betriebstemperaturen im System standhält.
Sowohl die beiden Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit, Verschleißfestigkeit und Formbeständigkeit unter rollender Belastung aus. Zur Führung der Kugeln dient zusätzlich ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Das Lager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß- und Laufabweichungen für Durchmesser, Breite und Rundlauf. Sie reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollkommen aus.
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