FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,63 € | 30,94 € |
| 35 | 3,25 € | 29,32 € |
Das Rillenkugellager 6310 -C-C4 von FAG bietet mit 50x110x27 mm, Toleranzklasse P6 und vergrößerter C4-Lagerluft hohe Laufgenauigkeit bei thermischen Einflüssen.
Beim Rillenkugellager 6310 -C-C4 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl für vorwiegend radiale Belastungen. Neben radialen Kräften nimmt die Konstruktion auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von FAG verbindet eine gesteigerte Führungsgenauigkeit mit erweiterten konstruktiven Spielräumen im Betriebszustand. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Modell für Bauräume mit bauseits gelöster Schmierstoffversorgung.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem in Anwendungen mit nennenswerter Wärmeentwicklung oder starken Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse. Derartige Betriebsbedingungen treten bei Lagerungen mit erhöhten Betriebstemperaturen auf. Da sich der Innenring bei Erwärmung stärker ausdehnen kann als der Außenring, wirkt die vergrößerte Lagerluft einem Verspannen des Lagers entgegen. Die Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 unterstützt dabei einen schwingungsarmen Rundlauf bei höheren Drehzahlen.
Die Angabe C4 kennzeichnet eine radiale Lagerluft, die über der normalen Lagerluft liegt. Diese Variante kommt gezielt infrage, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse das radiale Betriebsspiel nach dem Einpressen verringern. Auch bei betriebsbedingten Temperaturgefällen bleibt so ausreichend Bewegungsspielraum für die Wälzkörper erhalten. Bei der Auslegung stimmen Sie die Umgebungskonstruktion auf die Toleranzklasse P6 ab, um das volle Genauigkeitspotenzial des Lagers im System zu nutzen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm auf. Diese Hauptabmessungen bestimmen die notwendigen Lagersitze auf der Welle sowie im Gehäuse.
C4 beschreibt ein radiales Lagerspiel, das größer als die Normalluft bemessen ist. Dieses Spiel gleicht betriebliche Wärmeausdehnungen oder starke radiale Presssitze aus, damit die Wälzkörper während des Betriebs nicht klemmen.
Die Einstufung nach P6 oder ABEC 3 steht für engere Maß- und Lauftoleranzen im Vergleich zur Normaltoleranz. Das Lager läuft dadurch vibrationsärmer, was sich positiv auf Geräuschentwicklung und Führungspräzision im Antriebsstrang auswirkt.
Die Wälzkörper sowie die Lagerringe sind aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Belastbarkeit im Wälzkontakt aus, was zur Langlebigkeit bei industriellen Dauerbelastungen beiträgt.
Das Rillenkugellager 6310 -C-C4 besitzt keine herstellerseitigen Dichtungen oder Deckscheiben. Schmierstoff und Schutz vor Schmutz müssen daher über externe Dichtsysteme wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse gelöst werden.
Als Radial-Rillenkugellager nimmt die einreihige Konstruktion vorrangig Radialkräfte auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen ist das Bauteil gleichzeitig in der Lage, mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen aufzunehmen.
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