NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,40 € | 26,63 € |
| 35 | 2,80 € | 25,23 € |
Das NSK Rillenkugellager 6310 NRC3 mit 50 mm Bohrung bietet dank Ringnut und Sprengring eine einfache axiale Gehäusefixierung bei vergrößerter C3-Lagerluft.
Das Rillenkugellager 6310 NRC3 von NSK ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für kombinierte Radial- und Axialbelastungen. Mit den Hauptabmessungen 50 mm Innen-, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite entspricht die Konstruktion der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper im Betrieb auf Abstand. Als offenes Lager ausgelegt, erlaubt diese Ausführung eine direkte Schmierung über Ölbad- oder Fettkreisläufe innerhalb eines Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad Celsius.
Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo Wellen gelagert und zugleich axial im Gehäuse fixiert werden sollen. Durch den am Außenring sitzenden Sprengring (Kennzeichen NR) spart die Konstruktion zusätzliche Gehäusedeckel oder Sicherungsringe ein. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben und allgemeinen Industrieantrieben. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, eignet es sich für geschlossene Systeme mit kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr.
Die Kombination aus Ringnut mit Sprengring und C3-Radiallagerluft erfüllt zwei zentrale Anforderungen bei Montage und Betrieb. Der Sprengring vereinfacht die Gehäusebearbeitung, da eine durchgehende Gehäusebohrung mit Einstichnut genügt. Die leicht erhöhte Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius aus. Zudem trägt sie dazu bei, Verspannungen zu vermeiden, wenn Innen- und Außenringe mit festeren Übergangspassungen auf Welle und Gehäusesitz montiert werden.
Das Kürzel setzt sich aus zwei Produkteigenschaften zusammen: „NR“ steht für eine Ringnut im Außenring samt eingesetztem Sprengring, der die axiale Fixierung im Lagergehäuse übernimmt. „C3“ bezeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normallagerluft. Diese Kombination gleicht thermische Dehnungen von Welle oder Gehäuse im laufenden Betrieb aus.
Das einreihige Kugellager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 27 mm. Diese Maße gelten für den zylindrischen Grundkörper. Durch den am Außenring sitzenden Sprengring benötigt das umgebende Gehäuse eine passend positionierte Einstichnut, um das Wälzlager formschlüssig in axialer Richtung aufzunehmen.
Als offenes Wälzlager besitzt das Modell 6310 NRC3 keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Aggregat ungehindert an Laufbahnen und Wälzkörper. Dies eignet sich für geschlossene Getriebe- oder Antriebsgehäuse. Bei staubiger Umgebung schützen externe Dichtungen wie Wellendichtringe das Lager vor Fremdpartikeln.
Dieses NSK-Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Der formstabile Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl 100Cr6 behalten über diesen gesamten Bereich ihre geforderten Eigenschaften. Stimmen Sie das Schmiermittel auf die jeweiligen Einsatztemperaturen ab, damit der Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen stabil bleibt.
Der Sprengring dient als axialer Anschlag im Gehäuse. Anstelle aufwendiger Gehäuseschultern oder loser Distanzringe genügt eine eingestochene Nut in der Gehäusebohrung. Der Ring arretiert den Außenring formschlüssig gegen axiales Wandern. Das vereinfacht die spanende Bearbeitung des Maschinengehäuses und spart axialen Bauraum ein.
Die Maß- und Laufgenauigkeit entspricht der Normtoleranzklasse P0 (PN), die der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt den allgemeinen Maschinenbau sowie industrielle Antriebe ab. Sie ermöglicht definierte Passungssitze auf der 50-mm-Welle sowie im Gehäuse, ohne unwirtschaftlich enge Fertigungstoleranzen an den Anschlussbauteilen zu fordern.
NSK Deutschland GmbH
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