KOYO
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Das Rillenkugellager 6208 CM von JTEKT-KOYO bietet mit 40x80x18 mm eingeengte Radiallufttoleranzen für anspruchsvolle Rotationsanwendungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 6208 CM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für kombinierte Radial- und Axialbelastungen. In dieser offenen Ausführung läuft das Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben, wodurch Reibungsverluste an Dichtlippen entfallen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Laufbahn. Bei sachgerechter Gehäuseschmierung deckt das Bauteil einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Dieses Wälzlager eignet sich für rotierende Systeme mit kombinierten Belastungen und externer Schmiermittelzufuhr. Da der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, wird das Lager direkt in eine Gehäusebohrung eingepasst. Durch die offene Bauform benötigt die Lagerstelle ein geschlossenes Gehäuse mit Schmierstoffzufuhr, um die Laufbahnen kontinuierlich zu versorgen und vor Fremdpartikeln zu schützen. Der Werkstoff 100Cr6 nimmt die mechanischen Druckspannungen im Wälzkontakt auf.
Das Nachsetzzeichen CM kennzeichnet eine normale Radiallagerluft mit herstellerseitig eingeengten Toleranzgrenzen. Diese Ausführung dient dazu, das radiale Betriebsspiel im eingebauten Zustand genauer einzugrenzen und Schwingungen zu minimieren. In Kombination mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) steht ein genormtes Wälzlager für gleichmäßigen Rundlauf bereit. Vor der Montage sind die Passungssitze auf der 40-mm-Welle sowie in der 80-mm-Gehäusebohrung abzugleichen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Baubreite von 18 mm. Der zylindrische Außenring verfügt über keine Flansche oder Sicherungsnuten. Damit passt das Bauteil in zylindrische Aufnahmebohrungen und wird direkt auf einer 40-mm-Welle montiert.
Die Kennzeichnung CM bezeichnet eine normale Radiallagerluft mit eingeengten Toleranzfeldern. Diese Auslegung verringert radiales Spiel im Betrieb und dient der Minderung von Schwingungen sowie Laufgeräuschen. Das Lager wird bevorzugt in Konstruktionen eingesetzt, die eine eng definierte Lagerluft für einen vibrationsarmen Rundlauf verlangen.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Dies minimiert den Reibungswiderstand im Vergleich zu schleifend abgedichteten Ausführungen. Die Schmierstoffversorgung muss extern über das Gehäuse mit Öl oder Fett erfolgen. Gleichzeitig erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der zusammen mit dem Stahlblechkäfig für diese Spanne spezifiziert ist. Das gewählte Schmiermittel muss auf die jeweiligen Betriebstemperaturen der Konstruktion abgestimmt sein.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Klasse legt die genormten Maß- und Lauftoleranzen für Wälzlager fest. Sie definiert die geforderte Maßhaltigkeit für den Einbau auf genormten Wellen- und Gehäusesitzen.