NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,34 € | 44,39 € |
| 30 | 4,68 € | 42,05 € |
Das Rillenkugellager 6214 C4 von NSK bietet mit 70x125x24 mm und vergrößertem Radialspiel betriebssicheren Lauf bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6214 C4 nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform erlaubt den direkten Schmierstoffzutritt über das umgebende Maschinensystem. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und eignet sich für industrielle Reparaturen sowie Neukonstruktionen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerung vor allem in Aggregaten, bei denen betriebsbedingte Erwärmung zu einer Ausdehnung der Welle führt. Das Lager eignet sich für Baugruppen mit deutlichen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Weil der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich die Einheit plan in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben. Die offene Bauweise ermöglicht den Einsatz in Systemen mit zentraler Schmierstoffversorgung.
Die Ausführung C4 weist ein größeres Radialspiel auf als die Normallagerluft oder die Stufe C3. Dieses Spiel gleicht Verengungen aus, die durch feste Passungen auf der 70-mm-Welle oder thermische Gefälle im Dauerbetrieb entstehen. Ohne diese Reserve könnte sich das Lager unter Hitze verspannen, was Reibung und Verschleiß steigert. Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, verhindern externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Die Abmessungen betragen 70 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Gesamtbreite. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den Einbau in genormte Gehäuse und Lagersitze.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Klasse C3. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert ein Klemmen des Lagers, falls Erwärmung oder feste Passungssitze das Betriebsspiel verengen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Ermöglicht wird diese Belastbarkeit durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den Stahlblechkäfig, vorausgesetzt das Schmiermittel ist für diese Temperaturen ausgelegt.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine schleifenden Dichtlippen oder Deckscheiben. Dadurch entsteht weniger Reibung im Betrieb. Das Schmiermittel kann ungehindert aus dem Ölbad oder dem Schmierkreislauf der Maschine zugeführt werden.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Dies stellt den Standard für Maß- und Rundlaufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau dar.
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